Autor: Uli Führe
Uli Führe gelingt es wieder einmal, auf die für ihn typische Art Musik verschiedenen Charakters mit schöner und farbiger Sprache zu verbinden und dabei auch noch de Stimmen in all ihren Facetten zu fördern.
(Rezension in: „Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, April 2009)
Der eiskalten, grauweißen Welt der Frostianer und ihrem Frostkönig ist die bunte, helle Welt des Frühlingsboten gegenübergestellt. Das Klavier unterstützt musikalisch die Frostianer, die Celesta bzw. das Keyboard begleitet den Frühlingsboten.
Eine prägnante, manchmal auch kantige Musik im 4/4-Takt verdeutlicht die ‚eisige Welt‘, während der ‚Frühlingsbote‘ als leichtes, freundliches Wesen mit schwingenden Melodien im 6/8 Takt dargestellt wird. Der Text erscheint lautmalerisch und ist phantasievoll eingesetzt. Einprägsame Rhythmen und kurze Melodien sind gut zu lernen und mit ihrem ‚Ohrwurmcharakter‘ genau richtig für Grundschulkinder.
Das vorwiegend einstimmig gehaltene Chormaterial ist rasch zu erlernen. Im Finale wird der Chor auf einfache Art zweistimmig, die Einstudierung stellt sich auch hier als völlig unproblematisch dar. Grauweiße Umhänge, die sich nach und nach zur bunten Seite wenden, ein frühlingshaft gekleideter Bote, Papiervögel, die im Vogelfinale erscheinen (auch Chorkinder können Vögel sein!) können eine Aufführung zusätzlich beleben. Aufführungsdauer: 12-15 Minuten.
Fazit: Als fächerübergreifendes Projekt für Musik, Theater, Werkunterricht ist die Chorliedgeschichte sehr empfehlenswert. Bestens geeignet für Aufführungen im Frühling!
(Rezension in „Pamina“ 12/2009)
Erstens bin ich sowieso ein Uli Führe-Fan.
(Letztes Jahr auf dem Kinderchorfestival habe ich mit meinem Chor mehrere seiner Stücke gesungen.)
Zweitens finde ich die Frostianer wegen ihres geringen zeitlichen Umfangs optimal geeignet für die Grundschule.
Stimmlich ist es im richtigen Ambitus für die GS.
Die Zweistimmigkeit ist realistisch und machbar.
Die Klavierbegleitung ist super einfach und trotzdem schön!