Autor: Gerhard A. Meyer / Gerhard Weiler
Dieses Tier-Musical lässt sich mit seinen gut 15 Rollen, Chor- und Ensemblestücken leicht von einer Klasse realisieren. Die Lieder sind fast durchgehend einstimmig. Den besagten Ohrwurmcharakter kann man ihnen nicht absprechen. Fazit: Ein viel versprechender Titel, der den gestellten Anspruch eines Musicals für Kinder erfüllt. Damit die Hühner auf der Bühne wirklich rocken können, müssen wohl Erwachsene an die Instrumente.
...besticht durch wortspielerischen Humor und abwechslungsreiche Musik. Die Knappheit der Dialoge bringt die Handlung ohne Längen zügig voran. Meyer versteht es knapp und pointiert Charaktere zu skizzieren, die lebendige Figurenarbeit erleichtern. Die Songs sind ohrwurmverdächtig eingängig, bringen die jeweiligen Stimmungen mit populären Mustern (Tango, Ballade, Swing, Rock ’n’ Roll, Rock) auf den Punkt und reizen musicalgerecht zu Choreographien. An Noten liegt eine Klavierfassung mit harmonischer Bezifferung vor, die sich ohne großen Aufwand mit einer Band umsetzen lassen. So ist auch der Einsatz von Melodieinstrumenten (z.B. Saxophon, Klarinette etc.) durchaus denkbar. Anregungen finden sich in der Gesamtausgabe. Das Stück lässt sich optimal mit zwanzig bis dreißig Darstellern verwirklichen. Dabei gibt es bei kluger Regieführung keine Statisten. Ein hübsches Kinderstück für Ensembles, die Rock-Pop-Musik bevorzugen.
( ,,Musiktheaterarchiv" Kirchheim )
Die Musik ist eingängig und hat hohen Ohrwurmcharakter. Dabei werden unterschiedlichste Musikstile abgedeckt. Alle Lieder sind Strophenlieder, die sich in einer für Kinder gut singbaren Lage befinden. In den Stücken wird auf Themen eingegangen, die Kinder in diesem Alter beschäftigen: die Auseinandersetzung mit dem Anderssein, die Akzeptanz der Freunde und sich gegenseitig in brenzligen Situationen helfen. Auf Grund der Vielfältigkeit der Charaktere ist hier für jedes Kind etwas dabei. Es lassen sich alle Altersstufen von acht bis zwölf integrieren.
(in: ,,vox humana" Oktober 2007)