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Schönes Werk, das den Alltag verzaubert
Die Lieder handeln von allen verschiedenen Bereichen, ob es der Körper ist, die Tiere oder Alltagsgegenstände. Auch kleine Kinder können die meisten Lieder verstehen. Zudem stehen unter jedem Lied Erklärungen, was man während des Liedes spielen kann oder mit welchen Musikinstrumenten man das Lied begleiten kann. Ein schönes Werk, das den Alltag verzaubert.
Rhein-Zeitung vom 10. September 2011
Anspruchsvolle, ergiebige Liedersammlung
In dem neuen Liederbuch finden sich 21 Lieder u.a. zu den Themen Gefühle, Freunde, Wetter, Zeit, Jahreszeiten, insbesondere für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule und der Unterstufe (bis 6. Klasse). Bekannte und neue Texte zu traditinellen Melodien stehen neben neu komponierten Stücken.
Tonal und rhythmisch sind die Lieder z.T. recht anspruchsvoll (große Tonsprünge, Synkopen, Triolen, Offbeats). Auch der oft umfangreiche Text will gut geübt sein.Viele Lieder lassen sich durch zusätzliche Sing- und Instrumentalstimen variabel gestalten und bieten z.T. auch zur szenischen Umsetzung an. Die Vorliebe des Autors für Stabspielinstrumente lässt sich anhand der Fülle der vorgesehenen Einsatzmöglichkeiten und der vielen didaktisch wertvollen Tipps kaum verbergen.
In Info-Boxen finden sich sprachdidaktische und unterrichtsmethodische Hinweise zum fächerübergreifenden Umang mit dem jeweiligen Lied wie auch Hinweise zur Einbindung der Lieder in multimediale Aufgaben (z.B. Webquests).Die zugehörigen CD-Aufnahmen sind ansprechend auf akustischen Instrumenten musiziert und die authentischen Kinder- und Erwachsenenstimmen laden zum Mitsingen ein.Fazit: Eine anspruchsvolle, ergiebige Liedsammlung für den fächerübergreifenden Englischunterricht.
Iris Helm in „PaMina“ Februar 2011
Lieder, die sich lohnen
Es sind sehr schöne mir neue Lieder dabei. Ein paar bekannte auch wie Dirty Old Town, Hine matov, Üsküdara, Sag nicht adieu, Lonesome Traveller, Follow the Drinkin‘ Ground.
Die Lieder sind mit einer Kindergruppe und vielfach mit Klavier eingespielt, aber auch mit anderen Instrumenten. Lieder, die sich lohnen.
Hedo Holland in „folkmagazin“ 1/2011
Sehr empfehlenswert
Sprechrhythmen kombiniert mit Bewegung, Körperperkussion sowie Gestik und Mimik: Die Rhythmicals bieten in spielerischer und ganzheitlicher Form die Möglichkeit, rhythmisches Empfinden zu schulen und persönliches Ausdrucksvermögen zu verfeinern.
Fazit: Sehr empfehlenswert, praxistauglich und schnell einsetzbar für die rhythmische Arbeit in der Grundschule.
Elmar Rinderer in „PaMina“ Februar 2011
Rhythmicals machen Mut zur musikalischen Aktivität
Für Menschen ohne musikalische Erfahrung. Und trotzdem stellen sich schnell musikalische Erfolgserlebnisse in der Gemeinschaft ein. Der spielerische Umgang mit Musik, Sprache und Bewegung reißt sowohl Beteiligte als auch Zuhörende mit. Die immer beliebteren Rhythmicals sind eine Möglichkeit, durch einen spielerisch ganzheitlichen Ansatz rhythmisches Empfinden zu trainieren und persönliches Ausdrucksvermögen zu entwickeln oder zu verfeinern. Sie bieten auch im Jazz individuelle Ausdrucksmöglichkeiten. Rhythmicals machen Mut zur musikalischen Aktivität und lassen Raum für Gestaltung.
Monika Krämer in „Jazz-Zeitung“ 1/2011
Eine Fundgrube für kleine und große Kinder – wärmstens zu empfehlen
Der Musiker Christoph Studer hat aus seinem besonderen Interesse für Rhythmik und Instrumentenbau während seiner Studienaufenthalte in Lateinamerika und Afrika umfrangreiche Erfahrungen gesammelt. Deren Auswertung und Erprobung setzte er an Schulen, Kindergärten und in Fortbildungkursen für Erwachsene im In- und Ausland um. Jetzt legt er eine Sammlung rhythmischer Sprechverse sowie Instrumental- und Bewegungsmodelle für Schule und Erwachsenenbildung vor.
Rhythmicals nennt er seine 34 von Beispiel zu Beispiel auf Steigerung und Komplexität abzielenden kompositorischen Momente, die sich zum Sprechen und Spielen für Gruppen eignen. Die Texte sind humorig-witzig. Niemand muss jedoch befürchten, musikalisch überfordert zu werden, da die kleinen Werke immer klar und leicht verständlich aufgebaut sind und auf Bereiche des Lebens hier und in der Ferne Bezug nehmen. Zum Einüben finden sich treffliche Anregungen. Selbst für den musikalisch Unerfahrenen sind rasche Erfolgserlebnisse angesagt, sowohl was die leichte Umsetzbarkeit der Sprüchlein als auch deren Wirkung betrifft. Die Rhythmicals von Studer wirken erfrischend und belebend für jede in Müdigkeit oder Langeweile ausartende Situation bei Groß und Klein.
Es hieße aber diese Sammlung von Versen und Spielen usw. zu unterschätzen, wollte man sie nur auf das Niveau der Unterhaltung abstempeln. Ihr Wert liegt in den wie selbstverständlich einhergehenden Nebeneffekten eines ganzheitlich rhythmisch-musikalischen Lernens bei sozial integrierendem Handeln. Was für eine anregende Trainingswiese auch und sogar für Kinder mit Migrationshintergrund! Die einprägsamen Spiel-, Sprech- und Singweisen motivieren zu Differenzierung in Dynamik, Gestik und mimischem Ausdruck und sind ein unschätzbarer Gewinn für phonetische Kultivierung. Der Fantasie sind keine Riegel vorgeschoben, sodass eigene Variationen erfunden und eingebaut werden können, die wiederum auf Instrumente übertragbar sind. Dem Anspruchsvollen bleibt es überlassen, mehrere Modelle polyrhythmisch übereinanderzulegen.
Diese Sammlung ist eine Fundgrube für kleine und große Kinder, für Erzieherinnen und Lehrer und für diejenigen, welche es darauf abgesehen haben, eine Gruppe auf Trab zu bringen. Wer sich schwer tut beim Lesen der Beispiele im Heft, greife zur beiliegenden CD, auf der die 34 „Rhythmicals“ wirkungsvoll und sauber nummeriert schnell abrufbar sind. Ihr Einsatz im Unterricht in allen Jahrgangsstufen ist wärmstens zu empfehlen. Der Kick ist garantiert.
Karin Bauer in „üben & musizieren“ 1/2011
Christoph Studer ist ein Meister des Faches.
Meine Bedenken, dass bei 34 Rhythmicals irgendwann ein „Das-klingt.doch-alles-gleich“-Effekt sich einstellen müsste, haben sich in keiner Weise bestätigt. Im Gegenteil, mit der Zeit gewinnt man den Eindruck, dass der Autor unendlich immer neue Rhythmicals erfinden könnte.
Prägnant und treffend nutzt Christoph Studer die ersten vier Seiten für „einige Gedanken vorab“ und praktische Tipps. Über letztere werden sich vor allem die freuen, die bisher wenig Berührung mit Sprechkanons hatten. Und dann geht’s auch schon los: Selten findet man Rhythmen so les- und überschaubar aufgeschrieben, wie in diesem Heft.
Zusätzlich gelingt es dem Autor zu vermitteln, dass Rhythmicals keineswegs (nur) Selbstzweck wären. Man kann die entstehenden polyrhythmischen Strukturen von ihrer sprachlichen Basis lösen, in Rhythmusinstrumente übersetzen oder mit Melodien ausstatten. Kinder lernen mit ihrer Hilfe nicht nur komplizierte Rhythmen auszuführen, zu üben und zu behalten, sondern auch sich mit ihnen im polyrhythmischen Zusammenklang zu behaupten. Dass durch die permanente Verbindung von Sprache/Stimme, Rhythmus und Körperperkussion ein ganzheitliches Musik- und Körperverständnis gefördert wird und dass die Eigenschaft von Rhythmicals, nur in der Gruppe funktionieren, das soziale Lernen befördert, sei an dieser Stelle der Vollständigkeit halber erwähnt.
Die beigefügte CD enthält alle Stücke (Vorstellung der Parts, additiver Aufbau, Weiterentwicklung – z.B. Übertragung auf Instrumente, Singen). Sie ist jedoch weniger zum Üben für die Gruppe oder gar zur Nachahmung gedacht. Vielmehr kann sie dem Gruppenleiter helfen, das jeweils zu erlernende Rhythmical selbst schnell zu erlernen und vorab im Zusammenklang zu erleben. Damit ist die CD eine ideale Ergänzung zum Heft.
Georg Biegholdt in „Grundschule Musik“, Januar 2011
Schon mit einfachen Mitteln aufführbar
Die Musik präsentiert sich als flotte Mischung aus Celtic-Folk, Riverdance, Filmmusik, Shanty-, Tango- und Reggae-Elementen. Trotzdem ist das Musical auch schon mit einfachen Mitteln aufführbar, z. B. mit einem einstimmigen Chor, der mit Klavier, Gitarre oder Akkordeon begleitet wird (Akkordsymbole zu den Liedern sind vorhanden). Durch perkussive Einlagen (z. B. mit Kastagnetten oder auch ungewöhnlichen Instrumenten wie Muschelschalen oder gekreuzten hölzernen Schwertern) kann die Wirkung einer Aufführung gesteigert werden. Zu den einzelnen Stücken erhält man in einem Einführungskapitel originelle Ideen zur musikalischen Gestaltung, für größere Besetzungen gibt die Begleit-CD einige Anregungen.
Klassen und musikalische Arbeitsgemeinschaften aus Kindern der 3. bis zur 7. Jahrgangsstufe können mit dieser Vorlage ein wirkungsvolles Musical auf die Bühne bringen.
Johanna Schiele, Seminarrektorin "regierung oberbayern"
Freudvolles Musizieren von der ersten Seite an
In seiner Tin-Whistle-Schule berichtet der Autor Andreas Schmittberger von seinen positivenErfahrungen mit diesem Instrument beim Klassenmusizieren mit Kindern ab 9 Jahren.Ein umfassendes Einführungskapitel gibt hilfreiche Tipps aus der pädagogischen Praxis, die anschließende Übungssammlung richtet sich direkt an die Schüler, sodass das Buch auch zum Selbststudium verwendet werden kann.Die Flötenschule enthält eine Grifftabelle, 27 leicht spielbare Lieder undInstrumentalstücke in ansteigendem Schwierigkeitsgrad, Musik verschiedenster Stile und Herkunft (z. B. Folk-Klassiker und –Neuschöpfungen, Filmmusik, Blues, Kinderlieder, afrikanische Kwela-Musik, aber auch Werke von Klassikern wie Bach, Beethoven und Mozart), dazu vorbereitende Übungen und weiterführende Spielideen, sowie Hintergrundinformationen und CD-Tipps zum Weiterhören.Alle Lieder sind mit den Songtexten (z. T. mit deutschen Übersetzungen) sowie mit Akkordsymbolen für eine einfache Gitarrenbegleitung versehen, zu vielen Stücken gibt es Begleitsätze für Klavier oder andere variable Besetzungen.Die Playback-CD mit variabel und sehr originell gestalteten Begleitungen ermöglicht ein freudvolles Musizieren vom ersten Stück an.Ein Heft, das Lust macht auf das Kennenlernen der Tin Whistle, die sich wegen ihrer leichten Erlernbarkeit und – nicht zuletzt auch wegen ihres geringen Preises – hervorragend für das Klassenmusizieren eignet.
Johanna Schiele, Seminarrektorin
Mehr als nur ein Liederbuch
Pudding on the hill von Jon Madin ist kein gewöhnliches Buch mit englischen Kinderliedern. In diesem Buch werden den Schülerinnen und Schülern neben englischsprachigen Klassikern auch ganz neue Lieder präsentiert, die von den Kindern gemeinsam instrumental begleitet werden können. Mithilfe des Buches können Vokabeln unterschiedlicher Themenbereiche des frühen Fremdsprachenlernens wie zum Beispiel days of the week, my family, farm animals und body parts wiederholt werden. Daneben kann auch das musikalische Grundwissen der Kinder erweitert werden. Zu jedem Lied gibt es einfache Begleitsätze zum gemeinsamen Musizieren und darüber hinaus fundierte sprachdidaktische Anmerkungen sowie Hintergrundinformationen für den Fremdsprachenerwerb. Die Liedtexte selbst reichen von Nonsense-Texten über Pudding fressende Tiere bis hin zur Problematik zwischenmenschlicher Kommunikation in einem überfüllten Bus. Auf der zum Buch gehörigen CD werden alle Lieder von Kindern und Erwachsenen gesungen. Sie können so als Vorlage für eigenes Musizieren dienen oder auch zum Mitsingen ohne Instrumentalbegleitung animieren.
Kathrin Urban in: Grundschulmagazin Englisch, Dez. 2010
Spaß und leichte Umsetzbarkeit
Der australische Autor Jon Madin ist ein musikalischer Tausendsassa und in vielen stilistisch völlig unterschiedlichen musikalischen Formationen zu Hause. Er ist Schulmusiker und als Workshop-Leiter weltweit unterwegs. Nach mehreren Büchern und CD-Veröffentlichungen im australischen Eigenverlag liegt nun sein erstes Werk im deutschsprachigen Raum vor.
„Pudding on the Hill“ enthält 16 Songs von Jon Madin, die sich thematisch eng mit der Lebenswelt der Kinder beschäftigen. Sie handeln von Wochentagen, Jahreszeiten, Freundschaften und vom respektvollen Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Manche vermitteln einfach Spaß am Quatschmachen und spielen rhythmisch mit witzigen Silben. Doch hinter den vordergründigen Quatschliedern verbergen sich ausgeklügelte Anweisungen zur einfachen Begleitung auf Stabspielen und Melodiefindung über Wörter, die aus den Tonleiterbuchstaben gebildet werden. Die eingängigen Lieder eignen sich durch die leicht zu spielenden Instrumentalstimmen mit Ostinati, Tonleitermelodien und Notenwiederholungen zum Klassenmusizieren. Auch drei bekannte Gospels und zwei weitere traditionelle Lieder, die Jon Madin dazu genommen hat, erfüllen den Anspruch der leichten Umsetzbarkeit im Instrumentalensemble.
Carmen Scholz, Hauptschullehrerin und Lehrbeauftragte für Didaktik der englischen Sprache und Literatur an der Universität Bamberg, gibt zu jedem Lied ausführliche fachspezifische Informationen und hilfreiche Anregungen für die Praxis. (Ihre gelb unterlegten Kommentare setzen sich gut sichtbar von den musikdidaktischen Kommentaren Jon Madins ab.)
Die Noten der Lieder mit Melodie, Akkordsymbolen und instrumentalen Begleitstimmen zeigen auf einen Blick, dass man sich an die Liedbegleitung heranwagen kann. Da alle Lieder auf der Begleit-CD mit den notierten Arrangements zu hören sind, bekommt man sofort Lust, die Lieder im Unterricht einzusetzen. Die Arrangements sind einfach, aber nie banal und zaubern differenzierte Stimmungen von ausgelassen bis nachdenklich. Mit angenehm viel Zeit baut sich die Atmosphäre der Lieder nach und nach auf. Man hört sich allmählich in die Stimmungen der Lieder ein und bekommt dadurch auch wertvolle Anregungen, wie man mit den ostinaten Bausteinen einen musikalischen Spannungsbogen aufbauen kann. Einen wesentlichen Anteil an der guten Atmosphäre der Aufnahmen hat der Einsatz von ausschließlich akustischen Instrumenten. Die Aufnahmen sind nicht zu perfekt, sodass man ermutigt wird, es auch mit seinen Schülern auszuprobieren. Die Lieder werden zum Teil von Jon Madin selbst, sowie vielen engagierten, natürlich klingenden australischen Kinderstimmen gesungen.
Ulrike Meyerholz in musikpraxis IV/2010
Ansprechende Sammlung an interessanten und guten Chorsätzen
Insgesamt eine recht ansprechende Sammlung an interessanten und guten Chorsätzen für den Schulchor. Die variablen Besetzungsmöglichkeiten einiger Sätze machen Sinn im Hinblick auf die Situation an vielen Schulen. Die „Melodiestimme“ bietet eine perfekte Möglichkeit, solistische Ambitionen zu fördern.
Thorsten Weber in: mip-journal (Österreich), Heft 29, November 2010
Frischer Wind für Altbekanntes
Die „swingende Weihnacht“ enthält zehn beliebte Weihnachtslieder im neuen, jazzigen Gewand für Chor und Musical-AG ab neun Jahren, für zwei gleiche Stimmen und Klavier. Der Autor schuf um die Lieder herum eine Rahmenhandlung mit Weihnachtsbezug, die Ausführende und Hörer vielleicht innehalten lässt: In Bahnhofsatmosphäre eilen Passanten an einem Obdachlosen vorbei. Dieser hat eine alte Weihnachtslieder-CD gefunden und will sie den Leuten vorspielen. Das ist alles andere als leicht: Den meisten Menschen dort mangelt es an Zeit oder an Mut, sich auf die Musik einzulassen. Die Ausgabe ist für Schüler gedacht, aber deshalb keine leichte Kost. „Kommet, ihr Hirten“ überrascht mit schwerer Chromatik. Die Klaviernoten sind als leichter Satz mit Akkordsymbolen arrangiert. Und: Die Lieder sind jederzeit auch einzeln aufführbar. Auf der CD ist jeder Titel einmal vom Kinderchor eingesungen zu hören, einmal als Playback von einer Jazz-Combo. Der Chor beginnt meist mit „Dubidu“-Lauten und führt so in der Art eines Intros zum eigentlichen Liedeinsatz hin. Die Stimmen kontrastieren mit dem jazzig komponierten Klavier. Frischer Wind für Altbekanntes.
Monika Krämer in: „Jazzzeitung“ November 2010
Spaß an Bewegung und Tanz
Dieses Lehr- und Mitlernbuch für PädagogInnen, die Kindern den Spaß an Bewegung und Tanz vermitteln wollen in Grundschule, Kindergarten, Vor- und Förderschule, beinhaltet 15 Tänze zu Popsongs, Folkloretänze, meditative Tänze, Singtänze sowie Tänze mit Klatschelementen. Vor allem unerfahrene TanzgruppenleiterInnen profitieren vom neuartigen Konzept des Autors, mit dem nicht nur die Kinder neue Tänze lernen, sondern auch TanzleiterInnen mit jedem Kapitel neue tanzpädagogische Vermittlungswege erfahren.
Variable Methoden der Tanzvermittlung ermöglichen unterschiedliche Herangehensweisen. Abgestimmt auf die jeweilige Gruppe werden die Tänze z. B. vermittelt über bildhafte Tanzgeschichten, ideenreiches Erproben, fantasievolles Rollenspiel oder verschiedene Vereinfachungsformen (Bewegungen verlangsamen, verdoppeln, aufs Wesentliche reduzieren, in „Häppchen“ aufteilen).
Gemeinsam einen Tanz erarbeiten, aufeinander schauen und hören stärkt die Zusammengehörigkeit einer Gruppe. Ansteigende Schwierigkeitsgrade fördern TanzleiterInnen und Gruppe gleichermaßen. Alle Methoden und die dargestellten Tänze sind praxisnah beschrieben und erprobt. Die Themen der Tänze bieten vielfach die Möglichkeit, diese fächerübergreifend zu vertiefen, z. B. im Heimat- und Sachkundeunterricht, im Musik- oder Sportunterricht.
Karin Westphal in: Musik in der Grundschule 3/2010
Solides Grundschulmusical
Gleich zwei Musicals aus dem Fidula-Verlag befassen sich mit dem Thema Ausgrenzung und Anderssein. Unter Jörg Ehni (Text) und Uli Führe (Musik) entstand das Stück „Horri – Ein Monstermusical“ für Kinder von acht bis zwölf Jahren. Ein Monster hat sich in einem Dorf niedergelassen und terrorisiert des Nachts seine Bewohner mit schrecklichem Geheule. Das Dorf macht mobil, um den Unruhegeist zu vertreiben, aber dann nimmt die Belagerung Dank der klugen Kinder für alle ein gutes Ende.
Mit 19 Liedern erscheint das Stück auf den ersten Blick recht aufwändig. Letztendlich sind es jedoch nur neun verschiedene Melodien. Dadurch entsteht leider eine Monotonie, die durch den vorhersehbaren Ablauf der Geschichte nicht gemildert wird. Die Männer wollen schießen und die Frauen sind hysterisch, die Kinder können alles selbst. Der Chorleiter muss entscheiden, ob er dieses überholte Mann-Frau-Kind-Klischee undiskutiert übernehmen will. Die Melodien und Harmonien sind durchwegs sehr schön und eignen sich hervorragend für das Erlernen von Mehrstimmigkeit im Chor. Das Stück ist mit Klavier gut zu bewältigen, kann aber auch durch Playbacks gestützt werden. Mehr Arbeit wird auf die textreichen Dialoge gelegt werden müssen. Insgesamt ein solides Grundschul-Musical, für Kinderstimmen gut gesetzt und mit wenigen Mitteln umsetzbar.
Alexandra Ziegler in NEUE CHORZEIT, Oktober 2010
Ein Hit!
Wesentlich mehr Aufwand verlangt Andreas Schmittbergers „Geschöpf der Nacht“. Die fabelhaften Wesen Giovanni, Schleimer und Fine – eine Ameise, eine Schnecke und eine Biene – wollen ihre Wiese nicht mit Luzi, dem hässlichen Glühwürmchen, teilen und verjagen es. Als aber der böse Zauberer Zackenbarsch das Sonnenlicht entführt, bitten die Freunde Luzi um Hilfe. Auf ihrer musikalischen Reise durch die Nacht erklingt allerlei fetzige Musik: Ein Rap, ein echter Blues und viel Swing verlangen dem ein- bis zweistimmigen Kinderchor einiges ab, lohnen aber wegen der frechen Harmonien und spritzigen Texte. Die Liedbegleitung des Stückes ist durchaus anspruchsvoll. Als Großprojekt dürfte sich dieses Musical sehr lohnen. Ein Hit!
Alexandra Ziegler in NEUE CHORZEIT, Oktober 2010
frech und temperamentvoll
Die Geschichte ist kindgemäß gestaltet, die Texte sind frech und altersgemäß. Die Lieder, das Arrangement ist temperamentvoll...Sehr hilfreich ist die mitgelieferte CD mit einer gesungenen und einer Playback-Version.
Oberbayerischer Schulanzeiger Nr. 6/ 1. Juni 2010
Aus der Praxis und für die Praxis
Die Chorsätze zu 31 Titeln aus dem Liederbuch „Allegro“ (Die Zugabe Band 5) und fünf neuen Songs laden zur kreativen Liedgestaltung im Chor ein. Kreativ vor allem deshalb, weil sich etliche Lieder in verschiedenen Besetzungen musizieren lassen. Stilvielfalt und abwechslungsreiche Musik kennzeichnen diese Arrangements: Pop- und Folksongs, Spirituals und jazzige Kanons, Weihnachtliches und Besinnliches sowie Traditionelles aus Europa, Afrika, Nord- und Südamerika und China.
Die Sätze bieten viele Kombinationsmöglichkeiten, da die „Melodiestimme“ flexibel besetzt werden kann: z. B. mit einem Solisten oder einer kleineren Gruppe. Und auch die Männerstimme kann einmal die Melodie übernehmen.
Dieses Buch enthält 46 Chorsätze. Durch ihre variable Besetzungsmöglichkeit ergeben sich mindestens 29 Sätze mit nur einer Männerstimme, 17 Sätze für gleiche Stimmen, 23 Sätze für die „klassische“ S-A-T-B-Besetzung, 15 Sätze, die mit einem Solisten aufgeführt werden können und 27 Lieder, die auf mehr als nur eine Art besetzt werden können.
An Ausführungshilfen finden sich Akkordsymbole für Gitarren-, Klavier- oder Bandbegleitung, Stimmbildungshilfen und Aufführungstipps (mit etlichen Fotos) sowie zwei hilfreiche Register, sortiert nach Besetzung und nach Alphabet.
Klar erkennbar ist: Dieses Chorbuch ist aus der Praxis und für die Praxis. Es handelt sich um durchweg leicht singbare und leicht erlernbare Sätze, die mit relativ wenig Probenaufwand einen zufriedenstellendes klangliches Ergebnis erreichen lassen. Eingängige Rhythmen und reizvolle aber nie dissonante Klangfarben fördern die Lust an der Beschäftigung mit den Liedern.
Verband Deutscher Konzertchöre „Chor und Konzert online“ 7/2010
spannende Entdeckung und durchweg ansprechende Vertonungen
Der deutsche Musiker, Komponist und Textautor Uli Führe, dessen Kinderlieder, Kanons, Schulmusicals und jazzige Chorsammlungen weitverbreitet sind, hat Ringelnatz für gemischten Chor vertont. Dabei verwendet er weniger die sprachverspielte und komische Lyrik des Dichters, sondern klug ausgewählte, berührende Verse, die sensibel über Beziehungen und manches Leid, aber auch von Freud und Lebensmut sprechen. Diesen ‚anderen‘ Ringelnatz zu entdecken ist sicherlich genauso spannend wie die durchwegs ansprechenden Vertonungen Führes zu erleben. Stilistisch bewegen sich die Sätze weitgehend im Bereich der Popularmusik.
Herbert Lauermann in: Chor aktuell (Chorverband Österreich) September 2010
Singen mit Kindern unmittelbar „von Mensch zu Mensch“
Als eine kostbare Fundgrube für alle, die rhythmisch-musikalisch im Kindergarten oder in der Musikalischen Früherziehung tätig sind, erweist sich dieses Medienpaket mit Arbeitsbuch und beigegebener CD: Orientiert an beliebten, besonders phantasie- und gestaltungsanregenden Themenkreisen wie Piraten, vier Elemente, Gespenster, Jahreszeiten, Wasser, Meer und Sternenwelt beschreibt Gabriele Westhoff viele Möglichkeiten, um Kinder hörend, bewegend, singend und rhythmisch zu individuellen Ausdrucksweisen anzuregen.
Neben einer Fülle von praktischen Materialien wie Bildern, Liedern, Bastelanleitungen, Kopiervorlagen, Tanzbeschreibungen und Noten für kleine Instrumental- und Rhythmusspiele liefert die CD lediglich die Einspielungen von klassischen oder folkloristischen Musikwerken wie etwa Vivaldis Jahreszeiten oder Händels Wassermusik, die in dem einen oder anderen Stundenbild als Bewegungsbegleitung mit zum Einsatz kommen. Damit sind für die Praxis alle Materialien gleich zur Hand, die für die Umsetzung von Nutzen sind.
Sinnvollerweise vorausgesetzt werden allerdings musikalische Grundkenntnisse, die dazu befähigen, sich die vorgeschlagenen Lieder und Spielstücke nach Noten selbst zu erarbeiten und diese dann auch mit den Kindern ohne CD zu singen. Alles, was sich mit den Mitteln der eigenen Stimme und einfachen Instrumenten im Kindergarten aus dem Notentext erschließen und zum Klingen bringen lässt, ist daher auf der CD – anders als sonst von vielen Liederbüchern mit CD her gewohnt - bewusst nicht mit aufgenommen. Es gehört zum hier beschriebenen Ansatz wie zur rhythmisch-musikalischen Erziehung im ganzheitlichen Sinne, dass das (auswendige) Singen mit Kindern unmittelbar „von Mensch zu Mensch“ eine lebendige Vermittlung erfährt und der Einsatz von klassischen sinfonischen Werken als CD-Einspielung zur Imaginations- und Bewegungsbegleitung nur in ausgewählten und begründeten Situationen geschieht.
Susanne Brandt in "Töne für Kinder"
Für fächerübergreifenden Unterricht
Meinen Schülern der 6. Klasse hat der dreistimmige Kanon „The Annual Thing“ gefallen; auch zwei 5. Klassen haben den Kanon mit viel Spaß gesungen. Die Lieder sind für den fächerübergreifenden Unterricht geeignet und können auch schon in der Grundschule eingesetzt werden.
Anja Lindenau in: Neue Chorzeit Juli/August 2010
pfiffig – effektiv – außergewöhnlich
Mit „Morgenstern, Schiller & Co" ist es dem Komponisten Wieland Kleinbub gelungen, jungen Choristen berühmte Gedichte deutscher Meister auf pfiffige Art neu zugänglich zu machen. Elf sorgfältig ausgewählte Gedichte (z.B. „Schläft ein Lied in allen Dingen" und „Frühling lässt sein blaues Band") erklingen in angejazzten Harmonien und außergewöhnlichen Skalen, denen man im Liedbereich selten begegnet. Dabei beflügeln Ton und Wort einander gegenseitig, wie etwa im Lied von Schillers „Rätselbrücke", die in einer Ganztonleiter zum Himmel steigt und gleichsam das Regenbogen-Wunder nicht nur vor dem inneren Auge, sondern auch vor dem inneren Ohr Farbe annehmen lässt.
Wenn man sich das Gesicht Wilhelm Buschs beim Anhören seines Gedichts „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim" als Samba vertont vorstellt, gerät man unweigerlich ins Schmunzeln. Die Erarbeitung dieser – teils kniffligen, teils sehr eingängigen – Melodien und Rhythmen ist bestimmt für jeden Chor eine lohnende Herausforderung und willkommene Abwechslung in der sonst vorherrschenden Vier-viertel-Dur-Monotonie.
Bei der Einstudierung kann die dazu erhältliche CD helfen, die alle Lieder als schöne Einspielungen eines Unterstufenchors mit Band präsentiert und sämtliche Titel auch als Playbacks bereitstellt. Das Liederheft selbst enthält eine recht einfache und doch sehr effektive Klavierbegleitung und zusätzliche Akkordbezeichnungen für weitere In-strumente einer Band.
Neu erschienen ist in diesem Jahr (2010) ein Heft mit Schauspieltext für eine „Musical-Revue". Sämtliche Dichter treten hier mit treffenden Requisiten und sehr unterhaltsamen Dialogen auf, die eine wirklich gelungene Verbindung zwischen den Liedern herstellt, ohne belehrend zu sein oder sich in die Länge zu ziehen. Es bietet sich eine fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Chor, Band, Deutschkurs und Theatergruppe an, die bestimmt bei allen Betei-ligten lange positiv in Erinnerung bleiben wird! Rezension von Alexandra Ziegler in Neue Chorzeit – Zeitschrift des Deutschen Chorverbandes Juni 2010
Didaktisch gut aufgemacht
Es sind leichte Tänze, ein Teil davon traditionell. Das Buch ist didaktisch gut aufgemacht, mit vielen Bildern, Grafiken, Tanzbeschreibungen, Noten und Liedtexten.
Hedo Holland in: Folkmagazin Juni 2010
Sehr gelungen
JAMBO AFRIKA ist eine sehr gelungene Auswahl traditioneller afrikanischer Kinderlieder. Von Kindern in Originalsprache gesungen, ermöglichen die eingängigen, fröhlichen Melodien ein schnelles Mitsingen und fordern geradezu zum Tanzen auf. Dank der inhaltlichen Beschreibung der Lieder wird dem Hörer und vor allem den Kindern deutlich, zu welchen Anlässen oder in welchen Alltagssituationen die Lieder gesungen und getanzt werden.
Kalimbas, Xylofone, verschiedenste afrikanische Trommeln und Rasseln erzeugen spannende Klangbilder und lassen unsere Vorstellung von Afrika aufleben. Zu jedem Lied gibt es in dem Booklet eine kurze Beschreibung über en Inhalt, die Instrumentalisierung und die Sprache. Sowohl alle Texte als auch deren Übersetzung sind enthalten sowie Spielideen und Tanzanleitungen. Um ein Klassenmusizieren zu ermöglichen, sind im Anschluss an die Lieder verschiedene Rhythmusübungen und Rhythmusfolgen auf der CD eingespielt. Alle Noten, Texte, Tanzbeschreibungen, sowie viele Spielideen und Informationen finden sie auch im gleichnamigen Buch.
Anne Bals Rezension in: Grundschule Musik, 2. Quartal 2010
uneingeschränkt zu empfehlen
Seit vielen Jahren stellt die Zeitschrift "musikpraxis" des Fidula-Verlags, Material, Ideen und Stundenbilder für das unmittelbare Unterrichtsgeschehen im elementaren Bereich musikalischer Bildungsinstitutionen bereit. Auch der dritte Band innerhalb der Reihe „musikpraxis extra" widmet sich gezielt Erlebnisstunden mit Kinder unmittelbar ansprechender Thematik. Gabriele Westhoff ist eine erfahrene und ebenso fantasievolle wie systematisch versierte Pädagogin, die in jeder Hinsicht aus der Praxis für die Praxis schreibt. Man spürt der Darstellung in jeder Zeile an, dass Themen, methodische Wege, Materialempfehlungen und ergänzende Literatur erprobt und offenbar durch die begeisterte Reaktion der Kinder für die Autorin selbst zum Erlebnis geworden sind. Es mag manchen zunächst etwas erschrecken, welche Vielfalt an Handlungsfeldern hier aufgezeigt wird, und vielleicht auch Skepsis wecken, ob denn die Kinder über einen längeren Zeitraum von einem Thema wirklich immer wieder motiviert werden können. Die Autorin hat hierzu eine klare Meinung, wenn sie aus eigener Unterrichtspraxis bestätigt rückschließend formuliert, man gebe so „den Kindern in unserer schnellen, reizüberfluteten Umwelt die Möglichkeit, in ein Thema wirklich einzutauchen, Zeit zu genießen, Kontinuität positiv zu erleben".
Dies realisiert sie nun anhand von ausführlich geschilderten Unterrichtsszenarien zu folgen-den Themen: „Piraten auf großer Fahrt", „Die vier Elemente", „Gespenstergeschichten", „im großen salzigen Meer", „Die 4 Jahreszeiten mit Antonio Vivaldi", „Eintauchen in Handels Wassermusik", „Im Laden von Meister Andre" und „Sternstunden".
Dass ein musikalisches Erlebnis, wenn es ein bleibendes oder zumindest lange wirkendes sein soll, immer die ganze Palette der sinnlichen „Eingangstore" kindlicher Wahrnehmung öffnen muss, ist in all diesen Themenkreisen spürbare Prämisse. Bewegung, Tanz, Lauschen, Hören, Darstellen, Singen und Musizieren sind die integrierenden Bestandteile, auf denen sich das musikalische Erlebnis hier lebendig und wahrhaft farbenfroh gestaltet, ohne zum zwanghaften Korsett zu werden - ganz im Gegenteil: Die Autorin macht Mut zum eigenen Weiterspinnen besonders auch von Ideen, die Kinder in die Stunden einbringen. Und gerade dazu braucht es eben Zeit, die man in der Regel nicht hat, wenn man am Gängelband eines vorgefertigten, gar curricular aufgebauten Konzepts hängt. Dass dabei trotzdem Trainingseinheiten (für die Stimme z. B.) nicht zu kurz kommen, zeigt einmal mehr die Ernsthaftigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Verfasserin der kindlichen musikalischen Entwicklung gegenüber. So kann man diese schönen und anregenden Aufforderungen zum Spiel mit Musik in allen Facetten nur uneingeschränkt empfehlen und hoffen, dass es bald noch „Meer" davon geben wird.
Thomas Holland-Moritz in „Üben und Musizieren“ Mai 2010
Auch für Nichtfachlehrer bestens geeignet
Acht Themenfelder bereitet Gabriele Westhoff so auf, dass alle Anliegen eines ganzheitlichen Musikunterrichts erfasst werden, die Fähigkeiten im Singen und Spielen, Tanzen, Darstellen und Hören gefördert werden. Zielgruppe sind Kindergarten und die Jahrgangsstufen 1 und 2 der Grundschule.
Abwechslungsreiche Übungen zur Stimmbildung, zur Schulung der Wahrnehmung, Tipps zur unaufwändigen Herstellung von einfachen Musikinstrumenten und Requisiten, Anleitungen zur methodischen Aufbereitung der Lieder, der Liedbegleitungen und Tänze, Anregungen für das Musikhören und für kleine Aufführungen, ergänzt durch eine CD in ansprechender Qualität, machen das Buch zu einem reichen Schatz für die Unterrichtspraxis.
Die Beschreibungen sind so detailliert und gut verständlich, dass auch Lehrer ohne vertiefte Ausbildung im Bereich Musikerziehung qualitativ hochwertigen Unterricht anbieten können.
Mariele Kohlhauf in: Schulanzeiger Oberbayern Nr. 11 / 2. November 2009
Sehr empfehlenswert
Eine wahre Fülle an Materialien: Verschiedene Erlebnisthemen aus musikpraxis-Heften der letzten Jahre wurden für dieses Buch überarbeitet, neu zusammengestellt und mit einer CD ergänzt. Kinder vom Kindergarten bis zur 2. Klasse können Musik hier mit allen Sinnen erfahren, etwa durch Singen, Musizieren, Gestalten und Tanzen. Die Themen wie z.B. „Piraten“, „Gespenster“ oder „Die vier Jahreszeiten“ wurden in kindgerechte Geschichten verpackt, aus deren Ideenfundus sich im Baukasten-System einzelne Stunden oder ganze Unterrichtsreihen zusammenstellen lassen. So erfolgt der Einstieg ins Gespenster-Thema z.B. mit einem Gespenstersong, der im Laufe der Unterrichtsstunden wiederholt, aber immer wieder anders musiziert und gestaltet wird: durch Bewegung, Malen, Instrumentenbau und Instrumentalbegleitung. Im Gespenster-Ideenpaket finden sich weiterhin ein Tanz, Stimm- und Bewegungsspiele sowie ein Rhythmical. Ebenso reichhaltig präsentieren sich auch die weiteren Themen.
Fazit: Eine umfangreiche Material- und Ideensammlung mit vielfältigen Zugängen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Sehr empfehlenswert.
Iris Helm in: PaMina (Österreich) Heft 14/2010
Es hält, was es verspricht
Ein buntes Praxisbuch, das innen enthält, was außen draufsteht! Es ist prall gefüllt mit vielen guten Ideen, Texten, Liedern, Fotos, Zeichnungen, Tanzanleitungen, Stimm-, Atem-, Rhythmus-, Sprach-, Hör- und Bewegungsspielen – mit Altem und viel Neuem, Pfiffigen und Nachdenklichen. Singen als Persönlichkeitsbildung: Die mannigfaltigen Anregungen für die Arbeit mit Kindern von acht bis zwölf Jahren motivieren per se zu unterschiedlichen Lehr- und Lernformen.
Man wünscht sich, dass viele Leiterinnen, Leiter und Kinder den Gehalt dieses Buches erleben mögen. Just do it!
Rainer Pachner in: Grundschule, Januar 2010
Gute Idee
„Lernen am Song“: Eine gute Idee! Die Lieder sind nicht schlecht, teilweise recht originell. Kinder und Jugendliche werden ihren Spaß daran haben. Motivieren kann zusätzlich die – vom Verfasser schmissig am Klavier begleitete – CD.
Eine interessante Neuveröffentlichung mit einem guten Ansatz!
Rainer Pachner in: Grundschule, Januar 2010
Hilfreiche Grundlage
„Wie geht es dir, Afrika?“ – das ist die Übersetzung dieses CD-Titels. Als musikalische Antworten erhalten wir fröhliche, afrikanische Lieder und Tänze. Im Buch gibt es zu jedem Lied der CD ausführliche Ideen für die Umsetzung in Kindergarten und Schule: Liedtexte in Originalsprache (mit Aussprachehilfe), Übersetzungen in die deutsche Sprache, Bewegungs- und Tanzideen, rhythmische Begleitvorschläge sowie erklärende Bilder. Weitere Ideen geben die Kapitel „Kleine Trommel- und Rhythmusschule“, „Afrikanische Instrumente“ und „Praktisches für die Projektarbeit“ preis. Kindgerechte, kurze Informationen zu Herkunft oder Hintergrund der Lieder ermöglichen einen Einblick in die afrikanische Kultur und Lebensweise. Traditionelle Musik wird in Afrika bis heute nicht aufgeschrieben. Von Generation zu Generation weitergegeben, unterliegt sie einer ständigen Veränderung und Weiterentwicklung. Die Autoren ermutigen so zu eigenen Improvisationen und Interpretationen. Alle Schulkinder tanzen gern. Um dieses musikalische Erlebnis in den Schulzimmern bei uns zu vermitteln, liefert „Jambo Afrika“ wertvolle Grundlagen.
Redaktion 4 bis 8, Fachzeitschrift für Kindergarten und Unterstufe (Schweiz), Januar/ Februar 2010
Praxisnah und liebevoll
Mit ihrem neuen Buch „Weihnachtstänze“ stellt die kompetente Tanzpädagogin Christel Stolze-Zilm den Erfahrungsschatz, der aus vielen von ihr gestalteten Weihnachtsprogrammen entstanden ist, allen zur Verfügung, „die Tanz unterrichten“. In der Auswahl aus über 30 Tänzen und Bewegungsgestaltungen finden Musik- und Tanzlehrer der Grundschule, der Sekundarstufe, im Verein und in der Seniorenarbeit geeignete einfache oder auch anspruchsvolle Stücke für weihnachtliche Feierstunden.
Die Bandbreite der vorgestellten Musik ist sehr vielfältig: Sie kommt aus Deutschland, Sizilien,Russland, aus den USA und aus Südamerika und reicht von traditionellen bis zu neuen,„fetzigen“ Weihnachtsliedern, von folkloristischen Stücken und Pop bis zu Werken großer Komponisten wie Bach, Händel und Vivaldi.
Die Lieder zum Mitsingen sind mit Akkordsymbolen versehen. Die Tanzvorschläge reichen vom Tanztheater bis zu Mitmachtänzen, die raumgreifend, stehend oder sitzend getanzt werden. Die Tanzbeschreibungen sind sorgfältig erstellt und mit anschaulichen Skizzen und Fotos illustriert. Tipps zum Anfertigen von Requisiten und Vorschläge für Rahmenhandlungen, sowie kleine Geschichten und Texte ergänzen die Tanzvorschläge.
Ein absolut praxisnahes, liebevoll gestaltetes Buch, das für jede Lehrerbücherei empfohlen werden kann!
Johanna Schiele in: Oberbayerischer Schulanzeiger Nr. 11 / 2. November 2009
An alles gedacht
Die Tanzpädagogin Stolze-Zilm hat Ihre Erfahrungen in diesem Heft zusammengepackt und Tänze für alle Altersgruppen und Ansprüche zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Tanzen mit Kindern. Die Tanzelemente sind den klassischen Volkstänzen entnommen: Es wird gehüpft, geklatscht, gestampft, es werden Pirouetten gedreht, mal mit Partner, mal ohne. Dabei will die Autorin auch musikalisch ein möglichst großes Spektrum eröffnen. Die beiliegende CD mit 31 Stücken bietet von „Weihnachten ist eine Party für Jesus“ über Luthers „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ zu Händels „Tochter Zion“ bis hin zu dem chilenischen „Señora Doña Maria“. Zu jedem Stück gibt es kurze Infos über Autor, Interpret und Hintergrund. Die Autorin bietet außerdem auch viele Vorschläge für die bühnenreife Präsentation des Eingeübten. Kostümvorschläge, Anleitung für Rasseln, Bühnenbilder, Kerzentänze, Lichteinsatz, Stolze-Zilm hat an alles gedacht. Sarah Habegger in: Folker
Ausgezeichnet ausgearbeitete Anleitungen
Eine weihnachtliche Feiergestaltung mit Tanz ist hierzulande zwar nicht Brauch, könnte aber angesichts der faszinierenden Breite an ausgezeichnet ausgearbeiteten Anleitungen in dem liebevoll gestalteten Band durchaus eine Zukunft haben. Schnell noch besorgen und ausprobieren!
nmz, Dez 2009 + Januar 2010
Gute Möglichkeit zu üben
Stimmbildungslehrbuch für Chöre und Singen im Klassenverband. Vorbereiten – Vom Wort zum Ton – Gute Vokalform – Schöner Ton – Die Stimme sitzt? – Popkulturen – Höher?! – Wege singen! – Hart oder weich? – Dazu ein Songbook, 20 Seiten. Viele singen gern, haben aber nie gelernt zu singen. Hier ist eine gute Möglichkeit zu üben.
Folkmagazin, Dezember 2009
Große Freude für Grundschulkinder
Die elf gut singbaren und leicht auf der Gitarre begleitbaren Lieder entsprechen sicherlich den Erwartungen der Kinder und decken ein breites musikalisches Spektrum ab. Das „Liederbilderbuch“ kommt in drei Teilen – als Bilderbuch, als Musicalausgabe und als Hörspiel- und Playback-CD. Damit eröffnen sich eine ganze Menge Optionen für den Unterricht, je nach Neigung der Lehrperson und der Kinder. Grundschulkinder werden sicher mit großer Freude dem kleinen Kerl auf seiner Suche folgen und ihm lesend, singend und darstellend helfen.
Klaus Metzger in: „Grundschulmagazin“ Nov /Dez 2009
klanglich spannend
Vertont sind 11 Gedichte der Klassiker von „Wer sich die Musik erkiest“ (Martin Luther) bis hin zu „Humor“ von Wilhelm Busch in leicht jazzigem Stil mit zum Teil starker Nähe zum Liedermacher-Genre, klanglich sehr interessant und farbig. Wieland Kleinbub stellt sie vor mit den Worten „Sie bieten Abwechslung im Chor, Musik- und Deutschunterricht“. Und das tun sie tatsächlich. Die Absicht, die auch dahinter steht, klassische Gedichte wieder in den Fokus zu rücken, ist mehr als lobenswert. Schön sind Wielands Ideen für den Einsatz der Lieder. Ein Versuch lohnt.
Barbara Weber in: „Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, April 2009
Unverzichtbar!
Wer mit Kinderchören probt, sollte dieses Buch unbedingt besitzen, mehr noch, es studieren und in seiner Arbeit umsetzen, zeigt es uns doch sehr deutlich, dass die Arbeit mit Kindern, auch mit der Kinderstimme, ein Beitrag zur ganzheitlichen persönlichen Entwicklung des Kindes sein sollte. Nach allgemeinen Überlegungen, Gedanken zum Singen mit Kindern allem, was sich darum webt, präsentiert Christiane Wieblitz eine Beispielsammlung mit methodischen Hilfen, de so kreativ und umfassend ist, dass man sie am liebsten gleich ausprobieren möchte: Atemspiele, Sprachspiele, Rhythmusspiele, Stimmspiele, Hilfen zur Tonraumvorstellung, Erfinden von Melodien, Hör-Spiele, Bewegungsspiele, Singendes Tanzen – Getanztes Singen. Nicht zu vergessen die Unterrichtsmodelle und als Sondermodell der Abschnitt „Lieder üben“. Ergänzt wird das ganze durch eine „Lieder-Schatzkiste“ mit wunderschönen Liedern, bekannt und unbekannt. Ein unverzichtbares Buch!
Barbara Weber in: „Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, April 2009
Schöne Sprache verbunden mit passender Musik
Uli Führe gelingt es wieder einmal, auf die für ihn typische Art Musik verschiedenen Charakters mit schöner und farbiger Sprache zu verbinden und dabei auch noch de Stimmen in all ihren Facetten zu fördern.
Barbara Weber in: „Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, April 2009
verantwortlicher Umgang mit der Kinderstimme
Um es gleich vorweg zu sagen: Das Buch wird seinem Anspruch, den es im Titel führt, eine praxisorientierte Singschule zu sein, wirklich gerecht. In acht Kapiteln werden verschiedene stimmbildnerische Gebiete behandelt und gut erklärt. Besonders positiv ist das Beharren Tjark Baumanns, isolierte Bruststimmigkeit auch in der Popmusik zu vermeiden, und sein verantwortlicher Umgang mit der Kinderstimme in diesem Bereich. Für die Chorsänger gibt es ein Extra-Heft, das die 21 Lieder und Songs beinhaltet, zu einem erschwinglichen Preis, so dass das leidige Thema „Wie kommen meine Chorsänger zu den Noten“ erledigt sein dürfte.
Barbara Weber in: „Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, April 2009
Fein und lustvoll singbar
Dieser Band bietet eine praxisorientierte Singschule, bestehend aus 21 eigens komponierten „pädagogischen“ – und trotzdem fein und lustvoll singbaren – Songs sowiitern eine Möglichkeit, Stimmen systematisch zu formen. Weiters wird dem Schüler die Möglichkeit geboten, an Hand der Stücke nicht nur Stimmbildung zu erwerben, sondern auch Basiswissen über die Stimme, aber auch über musikalisches Grundwissen zu erlangen. Auch auf multikulturellen Zugang sowie das mikrofonale Singen wird vom Autor eingegangen. Empfohlen für Stimmbildung und Chor ab dem Grundschulalter.
Christin Gürtelschmied, in: „musikerziehung“ (Österreich), 3. Quartal 2009
überaus brauchbar
Ein überaus brauchbarer Band, eine wirkliche Bereicherung für das Musizieren mit Klassen oder Gruppen.
Christin Gürtelschmied in: „musikerziehung“, Wien 3. Quartal 2009
Gebrauchsfertiges für Praktiker
Das Buch ist ein wertvoller Beitrag für das Musizieren im Klassenverband und eine Hilfe, sich verschiedenen Musikstilen anzunähern.
Katrin Rohls in der „nmz“ Oktober 2009
Guter Tanzfundus
Diese Tanzimpulse für Weihnachtsauftritte haben lange gefehlt und können für Familien und Gruppen ein guter Tanzfundus werden.
Hedo Holland in: „Folkmagazin“ Heft 5/2009
Schönes Buch – so etwas gab es noch nie
Auch wenn wir uns noch in der Sommerzeit befinden, empfehle ich dieses schöne Buch mit der dazugehörigen CD. Christel Stolze-Zilm hat es wieder einmal geschafft, für alle Kindertanzlehrerinnen und Kindertanzlehrer eine Arbeitsgrundlage auf die Beine zu stellen, die wir jetzt gut gebrauchen können; denn Weihnachten ist schon bald. Im deutschsprachigen Raum gibt es momentan noch kein Buch von solcher Qualität, das sich ausschließlich mit Tänzen und auch entsprechenden Geschichten zum Thema Weihnachten beschäftigt. Die Tänze sind im genau richtigen Tempo, mit freundlichen Vor-, Zwischen- und Nachspielen, so wie wir Tanzlehrende es gerne haben.
Jürgen Ball, Leiter der Tanzlehrer-Akademie des ADTV in „news“, dem Mitgliedermagazin, Sept./Okt. 2009
Ein klassischer „Verhörer“ ist Ideengeber für eine skurriles Kindermusical
„Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, O, wie lacht...“ Unzählige Kinder fragen sich jedes Jahr wieder an Weihnachten, wer wohl dieser „Owi“ sein könnte und warum der wohl lacht? Dieser klassische „Verhörer“ war Ideengeber für das Kindermusical „Prinz Owi lernt König“ von Martin Krüger-Düsenberg und Swaantje Düsenberg. In ca. 120 Minuten wird die Geschichte des Prinzen Owi (Ottokar-Wilhelm) erzählt, der jeden Monat Weihnachten feiern will und damit den ganzen Hofstaat tyrannisiert. Seine Mutter versucht, ihn mit etwas mehr Bildung vom ewigen Weihnachten weg und etwas näher an seine bevorstehenden Regierungsaufgaben zu leiten und plant deshalb eine Bildungsreise für den angehenden König.... Was aus der Bildungsreise geworden ist, fragen Sie sich? Ist doch egal.
So schräg die Geschichte hier klingt, so skurril und überladen ist sie auch. ... Die Musik enthält neben jazzigen Nummern auch Hip-Hop, Tango, Rock und Pop sowie je eine chinesische und arabische Stilkopie. 25 Solo-Rollen sowie ein Chor werden von einer Band begleitet, diese scheint variabel besetzbar zu sein. Steht keine Band zr begleitet oder mit einer Playback-CD unterlegt werden.
SEL in: Musica Sacra, Sept./Okt. 2009
mit relativ geringem Probenaufwand gut zu bewältigen
Uli Führe, dessen Jazz-Kanons und witzig-ironische Lieder immer wieder Ohrwurmrang erreichen, hat ein neues Kindermusical zur Weihnachtszeit herausgebracht. In elf eingängigen Liedern, ergänzt durch leicht ausführbare Zwischenspiele, wird die in die heutige Zeit übertragene Geschichte der kleinen Miriam erzählt: Sie hört einen schönen Engelsgesang, der sie auf die Suche nach dem neugeborenen Kindkönig schickt. Ihre Eltern haben keine Zeit und keinen Sinn für die „Fantasie“ ihrer Tochter, so macht sie sich alleine auf den Weg. Zu ihr gesellen sich ein Blinder, ein Bettler und ein Schwarzafrikaner, gemeinsam finden sie in der Vorstadt das unter ärmsten Bedingungen neugeborene Kind. Die sechs Hauptrollen haben jeweils auch ein solistisches Lied oder Duette zu singen, der Engelchor teilt sich in bis zu dreistimmige Kanons auf. Das Stück kann mit einem Streichquartett (auch zu ergänzen durch ein Blockflötenquartett sowie eine ausnotierte Gitarrenstimme) oder nur mit Klavierbegleitung aufgeführt werden. Zusätzlich ist eine Playback-CD erhältlich. Im Finale wird auch die zuschauende Gemeinde mit einem bekannten Weihnachtslied in den Gesang mit eingebunden. Mit 35 Minuten Spieldauer eignet es sich für Advents- und Weihnachtsfeiern oder Kindergottesdienste. Die Melodien und Begleitung sind bewusst einfach gehalten, so dass das Werk mit relativ geringem Probenaufwand gut zu bewältigen ist.
SEL in: Musica Sacra, Sept./Okt. 2009
Gut bedient für das Klassenmusizieren
Die Folge 2 der Spiel-mit-Stücke zeigt auf altbewährte Art, wie man Musikstücke aus verschiedenen Epochen in der Grundschule handlungsorientiert einsetzen kann. Die vorliegenden 18 Stücke aus fünf Jahrhunderten sind mit grundlegenden Informationen zur Entstehung versehen sowie mit praktischen Hinweisen und Tipps zur Erarbeitung und Anregungen zur weiteren Beschäftigung mit dem Werk. Die Notate zu den einzelnen Stücken erscheinen je nach den Erfordernissen in grafischer Notation, in absoluter Notation sowie in Rhythmusnotation. Der Schwierigkeitsgrad der Stücke nimmt kontinuierlich zu und reicht von recht einfach bis zu ganz schön schwierig. Fast alle Stücke lassen sich mit Stabspielen, Boomwhackers und Rhythmusinstrumenten realisieren. Dabei ist aber ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Originalstücke beim Mitspielen nicht übertönt werden.
Fazit: Wer neues und eher unbekanntes Material für das Klassen- bzw. Gruppenmusizieren sucht, ist mit diesem Band gut bedient.
Elmar Rinderer in: PaMina/Österreich Sept. 2009)
Wer kann schon einem rappenden Hermes widerstehen?
Dass es im Götterhimmel nicht ganz harmlos zugehen kann, ließ schon das schlechte Wetter vermuten. Aber dass der Zoff so groß ist zwischen den Sprösslingen von Göttervater Zeus, erstaunte das Publikum im vollbesetzten Kulturzentrum doch. Das Musical " die Götterolympiade" brachte auf witzige Weise ans Tageslicht, warum "wir Menschen sind, wie wir sind - so ganz und gar verschieden". Eben, weil sich die Götter immer wieder einmischen. Keine Frage, Ares ist der Stärkste, Aphrodite die Schönste. Athene die Klügste, Dionysos der Lustigste und Apoll ein Künstler und nicht von dieser Welt. Der ewigen Streitereien leid, beschließen Zeus und Hera, dass jeder einen Tag die Geschicke der Menschheit lenken darf. Bewährt hat sich keiner. Bei Ares gab es Mord und Totschlag, bei Aphrodite wurde es ziemlich langweilig. Bei Athene kam Götterbote Hermes angesaust, um das Experiment zu vertagen-"die Leute wissen sonst mehr als sie vertragen", meinte er. Dionysos hat alle unter den Tisch getrunken, und auch Apoll war nicht die Rettung. "Dichter, Schauspieler, Maler- von den Künsten ganz besessen, haben die Leute zu leben total vergessen", stellte Hermes beim Blick auf die Erde duical die Puchheimer Cäcilia und Johannes Overbeck. Mit diesem Stück ist den beiden eine kurzweilige Geschichte gelungen mit abwechslungsreichen Liedern, die schnell ins Ohr gehen und die Götter gut charakterisieren. Das Publikum war begeistert. Wer kann scren. Das Publikum war begeistert. Wer kann schon einem rappenden Hermes widerstehen?
Münchner Merkur vom 21. Juli 2009
witzige oder stimmungsvolle Lieder machen Theorie zur Praxis
Der Gesangspädagoge Tjark Baumann hat sich zum Ziel gesetzt, ein Stimmbildungslehrbuch für Chöre und das Singen im Klassenverband mit größtmöglicher Praxisnähe zu verfassen. Dies ist durchweg gelungen: in 8 Kapiteln informiert er über Stimmphysiologie, Vokalausgleich, verschiedene Popkulturen, Stimmsitz, hohe Lagen, Legato singen sowie den Stimmansatz. Verschiedene Übungen zu diesen Bereichen werden genau erläutert und sind auch auf der beigelegten CD eingespielt. Das Besondere an dem Buch sind jedoch die 21 „Songs“, die speziell auf bestimmte gesangstechnische Anforderungen oder auf musiktheoretische Grundkenntnisse zugeschnitten sind: So werden schwierige Intervalle, rhythmische Finessen oder Kenntnisse über Tonleitern in witzige oder stimmungsvolle Lieder gepackt, die Kindern und Jugendlichen sicherlich viel Spaß machen und ganz nebenbei die Theorie zur Praxis machen. Wer zum Beispiel den Triolensong „Tu Dir die Ruh an“ einmal im Ohr hat, bekommt ihn wahrscheinlich nicht mehr so schnell heraus und vergisst nie wieder, wie sich eine Triole anfühlt. Alle Lieder sind in zwei Tonhöhen notiert und mit einfachen, aber wirkungsvollen Klavierbegleitungen versehen, so dass das Buch auch für ungeübtere Kinder- und Jugendchorleiter eine Fundgrube ist. Und warum sollte man die Lieder nicht auch mal mit Erwachsenen ausprobieren?
SEL in „Musica sacra“, Juli/August 2009
sehr schöne Originaleinspielungen
Tanz den Balkan! Der Tanzpädagoge Michael Hepp hat nun mit der 7. Folge seine Sammlung von Kreistänzen aus Ost-, Südost- und Westeuropa, Israel und der Türkei auf insgesamt 159 Titel vergrössert. Für Tanzbegeisterte eine unüberbietbare praktische Quelle. Die neue Folge bietet 21 Tänze. Es sind überwiegend leichte Tänze im offenen oder geschlossenen Kreis, welche in einem Booklet ausführlich beschrieben und gut umsetzbar sind. Auf der CD befinden sich sehr schöne Originaleinspielungen aus den oben erwähnten Ländern.
Rhythmik (Schweiz), Juni 2009
Leicht und melancholisch schön
Viele Ringelnatz-Texte sind heute allgemein bekannt. Seine berühmtesten Gedichte wie „Bumerang“, „Die Schnupftabakdose“ oder „Die Ameisen“ haben längst den Weg in die Schulbücher geschafft. Die von Uli Führe für seine Chorlieder ausgewählten Gedichte gehören in eine andere Kategorie. Sie zeigen den Dichter von seiner feinsinnigen, sublimen Seite. Hier sind die Einfälle wie springende Flöhe. Was komisch beginnt, gewinnt unmerklich die Farbe der Melancholie, der Wehmut oder Trauer, so etwa in „Lebensabschnitt“, „Und ich glaubte doch es überwunden“, „Ich hab dich so lieb“ und „Wo ist der Mensch, den...“
Stilistisch bewegt sich Führe weitgehend im Bereich der Popularmusik, einige Titel swingen aber auch im jazzigen Feeling. Sechs der zehn Sätze können sowohl in der gewohnten Besetzung SATB als auch mit geteilter Altstimme anstelle der Tenorstimme aufgeführt werden; die zweite Altstimme ist so geführt, dass sie von den Frauenstimmen ohne besondere Anstrengung bewältigt werden kann. Führes Sätze sprühen vor Leichtigkeit. Sie eignen sich für den Schul- wie für den Konzertchor ausgezeichnet.
Schweizer Musikzeitung, Juli/August 2009
Große musikalische Spannbreite, schöne sprachliche Abwechslung und ein Thema, dass Jugendliche betrifft
Die Musik des Musical umschreibt eine enorme Spannbreite: Neben Instrumentalstücken mit mittelalterlichen Melodien, finden sich auch orientalische Elemente, Pop-, Funk-, Rap- und Rocksequenzen, sowie Balladen und der klassische Kanon „Froh zu sein“ wieder.
Die Texte der Songs handeln von Angst, Mut, Lüge, Wahrheit und Freundschaft, also Themen, die Kinder und Jugendliche betreffen und mit denen sie sich identifizieren können. Vor allem das Thema Mobbing in und außerhalb der Schule ist nach wie vor sehr aktuell.
Die Sprechtexte des Musicals bieten durch altertümliche „Mittelaltersprache“ und lateinischen Redewendungen auf der einen Seite und Ausdrücke wie „affengeil“ und „krass“ aus der modernen Jugendsprache auf der anderen eine schöne und belustigende Abwechslung, sowohl für die Darsteller, als auch für die Zuschauer.
Frau Seyfried im newsletter der Freiburger SchulprojektWerkstatt, Juli 2009
Tolles Teenager-Stück
Das melodische Material entnimmt der Komponist überlieferter spätmittelalterlicher Musik (dies irae, trotto, la volte u.a.). Seiner Vorliebe für Orientalismen bleibt er treu (Siehe „Die chinesische Nachtigall“). Dabei bewegt sich die Musik auf den Spuren bekannter epischer Werke, weckt Assoziationen zu Stücken wie Herr der Ringe, Star Trek, Phantom der Oper oder James Bond und wird den jugendlichen Freunden von Filmmusik gefallen. In gekonnter Crossover-Technik entsteht durch die Verschmelzung mittelalterlicher Klangmuster mit aktuellen Sounds eine durchaus zeitgemäße „Mythenmusik“. Die angeregte Instrumentierung ist sehr humorvoll und klangfarbenreich. Geschickt werden mittelalterliche Instrumente in neue Klangbeziehungen gesetzt.
Klanglich befriedigt dieses musikalische Experiment vor allem dann, wenn ein farbiges Instrumentarium zur Verfügung steht. Hierzu sollten ungeniert diverse Keyboardsounds dazu gehören. Die mittelalterliche Zahlenmystik beeinflusst teilweise auch die Komposition – so z.B. beim Lied „SIEBEN“, dessen Refrain im 7/8-Takt komponiert ist. Von den 17 Musiknummern sind 6 reine Instrumentalstücke. In diesen Zwischenspielen, die eine Umbaupause überbrücken können, hätte ein Schülerorchester gute Möglichkeiten zur Mitwirkung. Die Rollenbesetzungen sind flexibel und an der Praxis zu orientieren, Doppelbesetzungen sind möglich, auch Geschlechter können tauschen (aus Jungs können genauso gut weibliche Darsteller werden).
Das Stück ist bereits mit 14 Mitwirkenden zu realisieren. Ideal ist Klassengröße. Die Sprache ist schauspieltauglich, humorvoll, der Situationskomik angepasst. Der Humor ist auf ältere Jugendliche ab der Pubertät abgestimmt, sehr nah an der Empfindungswelt heranwachsender Jugendlicher und insofern ein tolles Teenager-Stück, das praktische Gegebenheiten von weiterführenden Schulen berücksichtigt. Nicht allzu große Mittelstufen-Gruppen kommen hier voll auf ihre Kosten.
Bertram Schattel in „Musikwerkstatt“ Juni 2009
Singen mit dem kleinen Alien
„Der kleine Kerl vom anderen Stern“ muss notlanden; ein Außerirdischer auf der Erde! Natürlich verirrt sich der kleine Kerl sofort und muss sich durch den Dschungel kämpfen, um sein Raumschiff wiederzufinden. Guido Lübeck und Katrin Weiher haben rund um den 'kleinen Kerl‘ ein lustiges Kinder-Musical geschrieben. Die CD ist bei Fidula erschienen, und es gibt auch ein Notenheft für eure eigene Aufführung.
Rhein-Zeitung Koblenz, 13. Juni 2009
äußerst gelungen - vielseitig einzusetzen
Schon wieder ein Musical?! Ja, aber was für eins! Mit dem „kleinen Kerl vom anderen Stern“ wird eine pfiffige Geschichte mit eingängigen, einfachen Liedern vorgelegt, die bereits Kinder im Vorschulalter begeistern dürften, zumal sie auch schon zumindest bei den Refrains mitsingen könnten. Besonders aber für die ersten Grundschuljahre, die in Folge der Schulreformen zunehmend in Richtung einer flexiblen Eingangsphase tendieren und Kinder mit sehr unterschiedlichem Lernniveau und Förderbedarf umfassen, bietet dieses Musical eine geeignete Möglichkeit, alle Kinder zu aktivieren und dabei hinsichtlich der musikalischen Voraussetzungen notwendige Differenzierungen vornehmen zu können: sei es gesanglich (einprägsame Lieder), instrumental (Liedbegleitung auf Orff’schen Instrumenten) oder szenisch im Rahmen der zugrunde liegenden sehr ansprechenden Geschichte. Die Kinder werden sich sofort mit dem kleinen außerirdischen Kerl identifizieren, der mit seinem Raumschiff im Dschungel landet, sich dort verirrt und kurios anmutenden Tieren begegnet, die ihm auf der Suche nach dem verlassenen Raumschiff zu helfen versuchen.
Zu dieser Veröffentlichung gehört ein Liederbilderbuch, das 11 einfach notierte Songs, versehen mit Gitarrenakkordsymbolen, enthält. Die Zwischentexte bilden den Handlungsstrang in gereimter Form. Witzig und kindgerecht sind die Illustrationen. Diese allein anzuschauen dürfte für die Kinder so motivierend sein, dass sie kaum Probleme haben werden, sich auf Spiel und Gesang einzulassen. Eine erweiterte Fassung findet man in der Musical-Ausgabe mit einer Klavierbegleitung, erweiterten Dialogformen und für fast alle Lieder Vorschlägen für Instrumentalbegleitungen. Kleine Tipps zur Aufführung (Kostüme, Bühnenbild, Szenenwechsel, Bewegungsgestaltung) vervollständigen das Buch.
Die zugehörige CD rundet diese Publikation ab. Zu hören sind sowohl die instrumental begleiteten Lieder und die gereimten gesprochenen Zwischentexte aus dem Liederbilderbuch, als auch entsprechende Playback-Versionen.
Alles in allem handelt es sich hier um ein äußerst gelungenes Werk, das gerade auch wegen seiner differenziert einsetzbaren Möglichkeiten äußerst lohnenswert ist. Björn Tischler
anspruchsvoll und unterhaltend
Bei der stofflichen Verarbeitung von Andersens Märchen DIE CHINESISCHE NACHTIGALL gelang Schmittberger eine fein abgestimmte Balance zwischen Andersens poetisch philosophischer Qualität und dem notwendigen heutigen Bezug. Dabei entsprechen sich kompositorisch sensibel eingebrachtes asiatisches Kolorit mit schmissigem, erfrischendem Pop. Auch als Textautor gelang Schmittberger mit frechem Sprachwitz und leisen Tönen ein niveauvoller Theatertext, der dem Publikum und vor allem aber den Kinder-Akteuren großen Spaß macht. Alles in allem ein sehr gelungenes und aufführungs-würdiges Kindermusical für groß und klein.
Karsten Bohn (Regisseur) Theater Gera/Altenburg (Premiere vom 13.12.2008)
supergut - sehr empfehlenswert, jede Menge Spaß garantiert
Hallo zusammen,wir, die Städt. Musikschule Frankenthal haben das Musical mit 80 vierjährigen Kindern aus unserer Musikalischen Früherziehung im März diesen Jahres aufgeführt. Wir hatten sehr, sehr viel Spaß dabei.
Die Melodien sind einfach schön, die Kinder können sofort mitsingen. Auch Wochen danach hört man im Haus die Kinder die Lieder singen. Sehr gut auch, dass bei den Begleitungen Originalinstrumente verwendet werden und nichts elektronisch eingespielt ist. Wir hatten eine kleine Band mit E-Piano, Percussion, 2 Quer- und 2 Blockflöten.
Alle Kostüme und Requisiten wurden von uns hergestellt. Wir haben ein Raumschiff, Kokosnuss und Straußenei und 3 wunderschöne Bühnenbilder, die nach dem Bilderbuch hergestellt wurden. Affen-, Fische- und Vogel-Kostüme und diverse Raumdekos. Wir bieten an, diese bei uns auszuleihen, ebenso gibt es eine DVD. Bei Interesse stellen wir beides gerne zur Verfügung.
Also zusammenfassend: sehr empfehlenswert. Kontakt: Mechthilde Wieder-Fücks, Tel: 06233-4548, E-Mail: Mechthilde.Wieder@Frankenthal.de
Die Lieder werden von Kindern geradezu geliebt
Wer das Bilderbuch „Der kleine Kerl vom anderen Stern“ in den Händen hält, wird schnell bemerken, dass es sich um ein Kleinod handelt. Das Buch verspricht, was es hält: Bilder, die Kinder sofort ansprechen; die Geschichte in eingängigen Versen, die sich zum Teil wiederholen und dadurch schnell erlernbar sind, die dazu inhaltlich übersichtlich und gut verständlich ist und zudem eine Portion Sprachwitz nicht vermissen lässt. So sollten Kinderbücher aussehen!
Und für die Musikpädagogen noch ein besonderer Leckerbissen, denn auch die Lieder sind musikalisch sehr ansprechend: Die Melodien beachten den Textrhythmus und Sprachduktus, unterstreichen den Inhalt und Charakter der intelligenten Liedtexte, haben einen angenehmen und für Kinder gut singbaren Tonumfang und bieten sprachlich und gesangstechnisch eine ganze Reihe Übungsmaterial. Sie sind klar strukturiert, ihrem Inhalt gemäß unterschiedlich und spätestens dann, wenn die Kinder den Zungenbrecher der Möwen zwitschern und diesen zu Hause üben, „was das Zeug hält", hat sich der Kauf des Buches gelohnt!
Die Lieder entwickeln sich zu echten Ohrwürmern und werden von Kindern geradezu geliebt.Wenn Sie das Buch vorgestellt haben, werden Ihre Schüler(innen) sofort „noch mal“ rufen oder Sie bitten, „diese Geschichte doch zu spielen“! Was wollen Sie mehr?
Und wenn Sie eine Aufführung machen möchten: Dazu benötigen Sie nicht viel! Die Lieder in der Musicalausgabe sind ansprechend arrangiert, für jedes mögliche Ensemble spielbar, und einer Aufführung, in welchem Rahmen auch immer, muss nichts im Wege stehen! Christina Hanisch
Der Erfolg ist vorprogrammiert
Nach den StundenStücken (1998), SwingStundenStücken (2001) und KinderStundenStücken für die Klassenstufen 3 bis 6 (2004) legt Eckart Vogel nun VorspielStücke vor. Wie in den erfolgreichen Publikationen zuvor, geht es auch diesmal darum, im Klassenverband zu musizieren und dabei für die unterschiedlichen Möglichkeiten der Schüler(inne)n differenzierte Aufgaben zu finden und alle einzubeziehen.
Die Erarbeitung der 14 Stücke benötigt einen größeren Zeitaufwand als beispielsweise die StundenStücke, dafür stehen am Ende Klassenarrangements mit Solo- und Tuttiteilen, die als Konzertstück präsentiert werden können. Eckart Vogel erfüllt dabei alle Erwartungen, die die Leser(inne)n und Nutzern seiner anderen Publikationen hegen mögen: Die Stücke weisen unterschiedliche Stile auf, sind klanglich reizvoll, meist von formelhaft eingängiger Melodik, mitunter rhythmisch raffiniert, in jedem Fall aber gut spielbar.
Vogel stellt in seinen Arrangements ganz einfache, aber mitunter auch „richtig schwere“ Aufgaben, sodass engagierte Schüler(inne)n sich gefordert fühlen werden. Die Lehrkraft bekommt wieder jede Unterstützung, die sie braucht: ein klar strukturiertes und übersichtliches, bausteinartiges Notenmaterial und viele fachliche, methodische und didaktische Hinweise. Im Druckbild rot unterlegte „Theoretische Exkurse“ bieten zusätzliche Informationen und Übungsmöglichkeiten zu einzelnen Aspekten. Eine ganz wichtige Hilfe sind die Vorschläge für ein Gesamtarrangement der jeweiligen einzelnen Komponenten.
Schließlich hilft eine beigelegte CD, die Stücke kennen zu lernen und sich für das eine oder andere zu entscheiden. Es gibt zudem von Vogel so genannte „Vollversionen“ für Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe zu den ersten sechs Stücken, die Vogel eigentlich in den Klassenstufen 5 und 6 angesiedelt hat. Bei aller Unterstützung durch den Autor bleibt der Lehrkraft eines nicht erspart: die sorgsame Lektüre und eine gründliche Vorbereitung des Unterrichts. Dann aber ist der Erfolg fast schon vorprogrammiert. Das Bild einer wieder ausgesprochen gut gelungenen Publikation wird durch das sorgfältige Lektorat, den qualitativ hochwertigen Druck, die gute Papierqualität und eine flotte graphische Gestaltung sowie liebevolle Illustrationen abgerundet.
Fazit des Rezensenten: Unbedingt kaufen und unbedingt im Unterricht benutzen!
Wolfgang Koperski in „üben & musizieren“ Juni/Juli 2009)
Bin sehr begeistert.
Dieses Werk ist ein wirklicher Höhepunkt. Nie habe ich den Vernetzungsgedanken mit so viel Charme, Geist und Blick für das Wesentliche umgesetzt gesehen, dabei mit voller Seriosität im Wissenschaftlichen.
Dorit Sedelmeier, Universität Stuttgart
Genau richtig für Grundschulkinder
Der eiskalten, grauweißen Welt der Frostianer und ihrem Frostkönig ist die bunte, helle Welt des Frühlingsboten gegenübergestellt. Das Klavier unterstützt musikalisch die Frostianer, die Celesta bzw. das Keyboard begleitet den Frühlingsboten.
Eine prägnante, manchmal auch kantige Musik im 4/4-Takt verdeutlicht die ‚eisige Welt‘, während der ‚Frühlingsbote‘ als leichtes, freundliches Wesen mit schwingenden Melodien im 6/8 Takt dargestellt wird. Der Text erscheint lautmalerisch und ist phantasievoll eingesetzt. Einprägsame Rhythmen und kurze Melodien sind gut zu lernen und mit ihrem ‚Ohrwurmcharakter‘ genau richtig für Grundschulkinder. Das vorwiegend einstimmig gehaltene Chormaterial ist rasch zu erlernen. Im Finale wird der Chor auf einfache Art zweistimmig, die Einstudierung stellt sich auch hier als völlig unproblematisch dar. Grauweiße Umhänge, die sich nach und nach zur bunten Seite wenden, ein frühlingshaft gekleideter Bote, Papiervögel, die im Vogelfinale erscheinen (auch Chorkinder können Vögel sein!) können eine Aufführung zusätzlich beleben. Aufführungsdauer: 12-15 Minuten.
Fazit: Als fächerübergreifendes Projekt für Musik, Theater, Werkunterricht ist die Chorliedgeschichte sehr empfehlenswert. Bestens geeignet für Aufführungen im Frühling!
Bärbel Kretz in „Pamina“ 12/2009
Hervorragende Idee: Alle Lieder werden in zwei Tonarten angeboten
Der Doppelbedeutung seines Buches ‚natürlich singen!‘ wird Tjark Baumann in seiner praxisorientierten Singschule mehr als gerecht. In knappen treffsicheren Beschreibungen erklärt der Autor die Grundlagen eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Kinder- und Jugendstimme und nimmt auch zur Stimmgebung in de Popmusik Stellung. Seine Intention besteht im ‚Lernen am Song‘, wofür er hat 21 ansprechende Lieder, die Aspekte der Stimmbildung vermitteln, komponiert hat. So üben die Schüler in den Intervallsongs Tonsprünge und vokalpraktische Lerninhalte wie z.B. Vokalausgleich und Stimmsitz. Als sinnvolle Ergänzung gibt es unter dem Titel ‚Musiktheoretische Kompetenz‘ Anregungen zur Allgemeinen Musiklehre, wie z.B. Intervalle, Vorzeichen oder Tonarten, die mit ‚Exkurssongs‘ vertieft werden. Den Abschluß bildet eine Sammlung von Kanons und Kinderliedern. Hervorragend ist die Idee, alle Lieder in zwei Tonarten anzubieten mit entsprechenden Hinweisen zur Verwendung der einzelnen Fassungen.
Auf der beiliegenden CD kann man alle ‚songs‘ und Übungen hörend nachvollziehen.
Fazit: Eine gut durchdachte ‚Singschule‘, einsetzbar ab der Grundschule, die mit vielen Übungen und kompetenten Ausführungen eine positive Entwicklung der Kinderstimme ermöglicht.
Ingrid Held in „Pamina“ 12/2009
wunderbare Tanz-CD
CD mit guter Musik (9 Tanzarten) und gutem Gesang! Herby Neumann legt hier ein Tanzkompendium vor, mit dem die Folkszene in Deutschland neue Impulse bekommen kann. Feuer, Tanzwut und Zeigefreudigkeit gehören dazu. Und öfter sieht man die „Sambagruppen“ schon durch die Straßen trommeln und tanzen und sich dabei in Begeisterung bringen. Die Rhythmen sind einschmeichelnd, mitreißend und herrlich schonungslos.
Zur CD: Eine wunderbare Tanz-CD mit einem Tanzbuch, das gut erklärt. Hier sind „geile Tänze“ zu toller Musik zu lernen.
M. M. im „Folkmagazin“ 2/2009
Die Tanztitel sind kinder- und erlebnisnah
Das Buch ist auch eine sehr gute Anregung für Lehrer, für Tanzmeister und Tanzgruppenmitglieder in Erwachsenengruppen. Kinder erhalten Gelegenheiten, sich nach Musik zu bewegen sowie zum Erfinden von Bewegungen, und es werden Tanzformen mit der Gruppe entwickelt, in die alle Kinder eingebunden sind. Deshalb bringt das Buch (1.) Tänze zu Kindergarten-Themen und (2.) Tänze nach einer Spielidee. „Kindertanzen in der Gruppe ist zuerst ein naiver Ausdruck von Freude durch Bewegung, die die Musik auslöst. Darauf wird aufgebaut und daraus entstehen Tanzformen.“
Für Kinder und für Erwachsene stehen neben „Spiel- und Tanzideen“ Vorschläge für Tanzkleidung, Masken, Utensilien, Beleuchtung. Die Tänze werden gut nachvollziehbar und didaktisch erklärt. Ziele auch sind das Training für Vorführungen und dabei der Erfolg mit Anerkennung und Applaus.
Für Alltag und Festtage im Kindergarten, in der Sonderschule, der Musikalischen Früherziehung, den ersten Grundschulklassen, in Elterngruppen, für den Unterricht in Fachschulen und sehr gut als Einstieg für Tanzkreise, die mit „Alltagsaufführungen“ nicht mehr zufrieden sind, sondern sich anregen lassen möchten, um Ideen zu Tanzaufführungen weiter zu entwickeln.
Hedo Holland im „Folkmagazin“ 2/2009
leicht, aber raffiniert gesetzt
Klassiker der deutschen Dichtkunst – im Hause Fidula nicht zum ersten Mal in erfrischender Weise mit neuem Leben versehen.
Der Autor Wieland Kleinbub (Jg. 1961) ist Lehrer, Sänger, Chorleiter und Pianist. Diesmal wurden elf Texte vertont, die nicht nur die Chorarbeit, sondern auch den Musik- und Deutschunterricht inspirierend bereichern könnten: Die leicht, aber raffiniert gesetzten kurzen Arrangements für eine Singstimme und angejazztes Klavier (mit Akkordangaben) umhüllen in unterschiedlichen Stilen wie Luther, Morgenstern, Goethe, Eichendorff, Claudius, Busch und Heine. Der Darbietung und weiteren thematischen Ausgestaltung sind mit diesen Vorlagen keine Grenzen gesetzt.
Monika Krämer in der Jazz-Zeitung Mai/April 2009
Für Spaß und Heiterkeit ist reichlich gesorgt
Ein Stück also für Hundeliebhaber in drei Sätzen – Szenen im Leben eines Hundes eben, die hier musikalisch zu Gehör gebracht werden, angereichert mit allerlei ungewohnten Spieltechniken sowie viel Spielraum für Experiment und Improvisation. Üben muss man schon auch das Ganze, umfasst es doch den gesamten Lagenbereich einschließlich der Daumenlage. Aber gemach, es wird schon keiner „auf den Hund kommen“, denn für Spaß und Heiterkeit ist reichlich gesorgt – wuff. Ab oberer Unterstufe sehr empfehlenswert.
Fritz Zumkley in „nmz“ März 2009
Chormusik ohne Verfallsdatum
Während sich die Mehrzahl der Stofflieferanten für Junge Chöre deutscher und internationaler Hits bedient und damit naturgemäß schneller auf Interesse stößt als dies bei Originalliteratur der Fall ist, geht Uli Führe seit vielen Jahren unbeirrt den Weg der großen Chorkomponisten des 19. Jahrhunderts und hält die Verbindung zur Lyrik deutscher Dichter. Das bringt seinem Verlag zwar nicht den Tagesumsatz aktueller Poparrangements, dafür alle Achtung und Chormusik ohne Verfallsdatum.
Dass die Ringelnatz-Chorsätze nicht für Krawattenträger mit Stock im Rücken taugen, dafür hat der Dichter selbst gesorgt. Wenn dann der Komponist in einem Gedicht wie ‚Morgenwonne‘ ein 100 % stimmiges Swingfeeling entdeckt, dann müßte es mit dem dreibeinigen Tritonus zugehen, wenn daraus kein Hit mit Ohrwurmcharakter entstehen sollte.
Uli Führe hat die bekanntesten Texte des großen deutschen Schriftstellers, Kabarettisten und Malers, dessen Werke in der Nazizeit den Bücherverbrennungen zum Opfer fielen, umschifft, bis auf einen: ‚Ich habe dich so lieb‘. Der Herausforderung dieser 1928 entstandenen Vision zwischen privatem Glück und existentiellem Unglück müßte er sich einfach stellen, dreistimmig für Sopran, Alt und Männerstimmen. Es entstand ein kleines Meisterwerk auf fünfeinhalb Seiten, das wie eine Sanduhr wirkt, fließend zwischen traditionellem homophonen Chorsatz und Unisono-Passagen. Am Beginn steht die zärtliche Unbedachtheit des dahin gesprochenen Satzes, der sich nie mehr wiederholen wird, die Metamorphosen erfährt und Bitterkeit und so floskelhaft abkadenziert wie das wirkliche Leben. Über dieses Album könnte man lange Rezensionen schreiben wie über die beiden Vorgängerbände ‚Ukulala‘ und ‚Summa summarum‘. Besser ist es daraus zu singen. Und weil das Buch so geschmackvoll editiert ist mit einem sensiblen Vorwort von Jörg Ehni zu den Texten von Ringelnatz, kann man nur hoffen, dass die Kopierer abgeschaltet bleiben.
Wolfgang Layer in „Singen“ März 2009
Das Musical ist schlichtweg ein Hit
Prinz Owi, eigentlich Prinz Ottokar-Wilhelm, ist dem Zauber des Weihnachtsfestes verfallen und will es jeden Monat feiern. Dabei rieseln der Tanne Sir Douglas schon die Nadeln unter den Kerzen weg und Mama Königin gehen die Geschenkideen aus. Deshalb muss sich etwas ändern: Prinz Owi soll endlich König lernen! Aber wie? „Reisen bildet!“, denkt man sich und lädt Dr. Meyer von „Dr. Meyers Bildungsreisen“ mit seinem lebendigen Vorführkatalog ein. Die Wahl fällt auf den „Bauchtanzkurs im Reich vom Scheich“, für den keine Vorbildung vonnöten ist. Im fernen Arabien sorgen allerdings ein komischer Paradiesvogel und ein vorwitziges Sternschnüppchen für allerlei Turbulenzen... Dieses Musical besticht durch seine schrägen, überzeichneten Figuren.
Vor allem aber ist es die musikalische Umsetzung, die das Musical schlichtweg zum Hit macht. Das breite musikalische Spektrum reißt mit und verleiht der verrückten Geschichte den schmissigen Rahmen. „Das kleine Glück kommt jeden Tag. Halt es mit beiden Händen fest und bring‘s nach Haus"“ heißt es im Finale -–was für Groß und Klein ab sieben Jahren ganz einfach ist: CD gekauft, angehört und losgelacht. Hilft garantiert gegen alle Zipperlein!
Ulrieke Ruwisch in „spielen & lernen“ 4/2009
kindgerecht höher notierte Songs und peppige Klavierbegleitungen
Mit dem Buch ‚natürlich singen!‘ legt Tjark Baumann eine praxisorientierte Singschule für Musikpädagogen, Chorleiter und Gesangspädagogen vor. Die konzeptionelle Idee der Publikation ist, die Gesangsstimme im Chor bzw. Gruppenunterricht anhand von Songs in vielfältiger Weise zu entwickeln. Dabei spielen neben vokalpraktischen auch musiktheoretische Inhalte eine Rolle. Neben der ‚klassischen‘ Stimmgebung beschäftigt sich das Buch auch mit jener in der Popmusik.
Die 21 eigens für das Buch im Stile aktueller Popmusik komponierten Songs bilden das Gerüst für den Aufbau der Singschule. Nach einer grundlegenden Einführung zu Körperhaltung, Grundlagen der Atmung und Tonerzeugung werden anhand von ‚Intervallsongs‘ vokalpraktische Fähigkeiten (Atmung, Vokalausgleich ...) entwickelt. Daneben vermitteln ‚Exkurssongs‘ allgemeines musiktheoretisches Wissen (Notenwerte, Tonleitern...) ‚Weitere Songs‘ führen in die Mehrstimmigkeit ein (Kanons und zweistimmige Songs).
Ein lobenswerter Ansatz ist, dass die Songs in jeweils zwei Tonarten angeboten werden, um Kinder bis zwölf Jahren mit einer kindgerecht höher notierten Lage entsprechend zu schulen. Die peppigen Klavierbegleitungen zu allen Songs sind einfach zu spielen.
Fazit: eine Gesangsschule, die Schulmusikern wertvolle Tipps für die Arbeit mit der Singstimme im Musikunterricht, aber auch im Chor gibt. Markus Detterbeck in ‚mip-journal‘ 24, Februar 2009
Ansprechend und originell erläuternd
Wer vielleicht selbst schon einmal auf der Bühne gestanden und bei einem Musical mitgewirkt hat, versteht, wie bedeutsam diese musikalisch-szenischen Aktivitäten gerade für Kinder sein können. Musicalaufführungen gehören an Schulen daher fast schon zum guten Ton. Doch wie findet man das passende Stück und was macht überhaupt ein gutes Musical aus? Wie kann man vielleicht sogar selber eines schreiben? Und was ist zu tun, um das Musiktheater erfolgreich über die Bühne zu bringen?
Mechthild von Schoenebeck strukturiert ihre Musical-Werkstatt in drei Bereiche ‚Stücke beurteilen‘, ‚Stücke schreiben‘ und ‚Stücke aufführen‘. Sie gibt viele praktische Tipps und wendet sich sowohl an Musicalerfahrene als auch an Neulinge. Die Autorin ist selbst vom Fach: Mechthild von Schoenebeck hat schon einige bekannte Kindermusicals geschrieben, darunter ‚Die Rache der Igel‘ oder ‚Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren‘. Wie aus einer Idee eine gute Story werden kann, erläutert von Schoenebeck ebenso ansprechend und originell wie die Sache mit der Rollenverteilung oder die Rolle des Humors im Kindermusiktheater. Die Musical-Werkstatt von Mechthild von Schoenebeck ist ein Fundus von Ideen und Anregungen, der Lust macht auf Musik und Bühne, Tanz und Theater mit Schülerinnen und Schülern.
Rezension in Grundschule Musik, Februar 2009
Hier kann sich die ganze Schule einbringen
Ist alles, was anders ist, erstmal gefährlich? Wie begegnet man Fremden? Und wenn alle sagen, dass etwas nicht wahr sein kann, darf man dann trotzdem davon träumen? Diese Fragen beschäftigen die Figuren im Musical ‚Rotasia‘.
Das zweite Musical der Musicalautoren von ‚Tuishi Pamoja‘, Sandra Engelhardt (Text) und Martin Schulte (Musik), ist relativ anspruchsvoll und verlangt von allen Mitwirkenden viel Konzentration und Einsatz. Das Stück spielt „im Orient“. Diese Ortsangabe lässt viel Spielraum für die Ausstattung. Für die Kostüme gibt es im Band der Gesamtausgabe einige Hinweise und Ideen. Auf zwei Seiten geben die Autoren ebenfalls nützliche Anregungen und Regieideen für die Aufführung.
Für das Musical werden ein Kinderchor, zwei Gesangssolisten für den Prinzen und den König, drei Sprechrollen sowie weitere Solisten aus dem Chor benötigt. Möglich ist auch die Beteiligung einer Tanzgruppe.
Fazit: Rotasia ist ein farbenprächtiges orientalisches Spektakel mit einer Prise „1000 und eine Nacht“ und einem Schuss „Bollywood“. In dieses Musical kann sich die gesamte Schule einbringen und eine fantasievolle Aufführung gestalten, die die Kinder sicher lange in Erinnerung behalten werden.
Karin Westphal in „Musik in der Grundschule“ 1/2009
hübsch in Szene zu setzendes, wirkungsvolles Stück
Nach dem ersten, recht erfolgreichen Kindermusical „Tuishi pamoja“ legt das Autorenteam Schulte/Engelhardt mit Rotasia sein zweites Grundschulmusical vor.
Die pädagogische Absicht, Kinder zu Toleranz und zur grundsätzlichen Offenheit gegenüber Fremdem und Fremden zu erziehen, steht auch hier klar im Vordergrund. Es gibt eine jugendlich treibende Kraft (Shadi, der aus dialogtechnischen Gründen den Freund Farid zur Seite gestellt bekommt), das Buffopaar (die quasi siamesischen Zwillinge Sim und Sam), den weisen Alten (König) und jede Menge Volk.
Der Spieltext besteht zur guten Hälfte aus Regieanweisungen, die auch wenig erfahrenen Regisseuren eine durchaus wirkungsvolle szenische Spielmöglichkeit aufzeigt. Die Melodik der Songs ist der Altersgruppe durchaus angemessen, kinderliedorientiert mit Ethno-Pop-Verpackung: hübsche Charakterstücke, Popmusicalballaden und ordentliche Texte.
Für Grundschulen bietet sich eine Aufführung mit den Halbplaybacks an.
Bertram Schattel in: Musikwerkstatt Kirchheim vom 16.10.2008
Singen und Mitmachen
Wenn Kinder singen oder Lieder hören, dann haben sie auf Dauer keine Lust, still auf ihrem Stuhl zu sitzen. Die elf Lieder von Wolfgang Hering und Bernd Meyerholz sind wunderbar dazu geeignet, die Bewegungslust zu stillen und die SchülerInnen gezielt zum Mitklatschen und Mitstampfen, Erfinden und Mitsingen zu bringen. Man merkt, dass die Lieder das Ergebnis einer intensiven praktischen Arbeit sind.
Nützliche Tipps zum spielerischen und kreativen Umgang mit den einzelnen Liedern sind in kurze Spielanleitungen beigefügt. In der Regel sind die Lieder ohne große Schwierigkeiten mit Orff-Instrumenten oder auf der Gitarre zu begleiten. Die Akkordsymbole dazu finden sich in den Noten. Karin Westphal in „Musik in der Grundschule“ 1/2009
viele erstaunliche Ideen – klar formuliert – leicht verständlich durch Fotos und Grafiken
Boomwhackers verfügen über Eigenschaften, die allen Altersgruppen und Niveaus einen spielerischen Zugang zu Musik und Bewegung ermöglichen. Die Autoren haben es geschafft, diese Neuheit so einladend und anregend aufzubereiten, dass man die praktische Umsetzung schon während des Lesens kaum mehr erwarten kann! Das Buch überrascht immer wieder mit erstaunlichen Ideen, wie Tennisbälle mit Luftballons zu überziehen, um farbliche Übereinstimmung mit den Boomwhackers zu erlangen, oder auf einem weichen Tuch ein „Rohrxylophon" aufzubauen. Auch sind alle Maße angegeben, um für große Gruppen Selbstbaurohre anzufertigen. Ein Treffen von Außerirdischen, Boomwhackerklänge im Wasser, eine Fahrt mit dem Rhythmustaxi, Vulkanausbruch und Mäuseball...
Vielschichtige Ideen führen in die Bereiche Exploration, Bewegungsausdruck, rhythmische Beginnspiele, Hörspiele, komplexere und ostinate Liedbegleitung. Jeder Spielidee geht eine konkrete Angabe der zu verwendenden Boom-whackers voraus, die Beschreibungen sind klar formuliert und durch ansprechende Fotos und Grafiken verständlich gemacht.
Eine kostbare Quelle für den Bereich Musik und Tanz!
Ursula Steindl-Bergmann in : „unsere Kinder“ 1/2009
wertvolle Ideen besonders für die Arbeit mit Teenagern
Dass die Rohre toll sind, das erfährt man im Buch „Tolles Rohr“. Die beiden Autoren haben eine reiche Sammlung an Ideen zusammen getragen, wie mit dem besonderen Gruppeninstrument in allen Altersgrupen (4-99) improvisiert, komponiert, rhythmisch und ametrisch gespielt werden kann. Schwerpunkt des Buches ist das Musizieren ohne Noten zur Förderung der Kooperation und Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Die Verbindung zwischen Klang und Bewegung lässt das interaktive Gruppengeschehen besonders lebendig werden. Dabei sollen die Gruppenmitglieder selber Musik und Klänge finden und dabei lauschend aktiv werden. Das Buch enthält eine reiche Sammlung an Explorationsspielen, Dirigierspielen, Ideen zur Verklanglichung von Geschichten und Gedichten, Spielen mit Bewegung sowie Anregungen zu harmonischem Spiel (Liedbegleitung u.ä.). Es möchte sowohl Laien einen Zugang zu den bunten Röhren bieten, als auch Profis Wege zu originellen Aufführungen weisen. Das Buch kann wertvolle Ideen besonders für die Arbeit mit Teenagern liefern.
Die Anregungen zum Finden von verschiedenen Spieltechniken bis hin zum Einsatz von helfenden Materialien wie z.B. bunten Bällen, Flip Flops, Gummimatten und Wasserschüsseln lassen den reichen Erfahrungsschatz der Autoren sichtbar werden, die ihre Ideen in jahrelanger Praxis selber ausprobiert und optimiert haben.
Katrin Rohlfs in „Orff Schulwerk Informationen“ Heft 80 – Winter 2008)
Viele Praxis-Tipps – sehr brauchbares Spiele-Register
Der kreative Umgang mit Boomwhackern steht bei diesem Buch im Vordergrund. 72 Spiele mit über 100 Variationen werden von E wie Explorationsspiele über Dirigierspiele, Rhythmusspiele, Verklanglichungen, Spiele mit Bewegung, Hörspiele, Spiele mit Harmonien bis Z wie Zwischenspiele eingeteilt. Die Spielanweisungen sind mit Illustrationen, Fotos, und farblichen Unterscheidungen übersichtlich gestaltet. Zu jedem Spiel finden sich Alters-, Zeit- und Materialangaben.
Viele Praxis-Tipps ergänzen die Spielbeschreibungen. Sehr brauchbar ist das im Anhang aufgeführte Spiele-Register, welches nach Eignung für bestimmte Altersgruppen sortiert ist. Fazit: Ein ansprechend gestaltetes Buch, das mit vielfältigen Anregungen viel Raum für eigene kreative Gestaltung lässt.
Iris Helm in „PaMina“ Oktober 2008
eine wahre Freude: kompetent und verantwortungsbewusst
Um es gleich vorweg zu sagen: Selten habe ich in den letzten Jahren ein Buch über das Singen mit so viel Freude gelesen!
Zunächst war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch, als ich das Buch in die Hand nahm. Das leicht esoterische Titelfoto sowie die Schlagworte „Die praxisorientierte Singschule“ und „mit 21 neuen Songs“ deuteten allzu einseitig auf eine am Popgesang orientierte Singanleitung hin. Und der Begriff „Singschule“ rief bei mir erst einmal Stirnrunzeln hervor, sind doch alle bisher gestarteten Versuche, für das Singen ein Schulwerk zu verfassen, wie es aus dem Instrumentalunterricht bekannt ist, mehr oder weniger gescheitert. Aber als ich dann beim Durchblättern entdeckte, dass hier wie im „Metodo pratico“ von N. Vaccai eigene Gesangsstücke für die verschiedenen Intervalle als Übungsliteratur angeboten werden, war meine Neugier geweckt.
Welch eine Freude ist es für den Stimmbildner, Tjark Baumann auf seinem Weg zur gesunden Stimme zu folgen und seine knappen aber schlagkräftigen und treffsicheren Beschreibungen vom Stimmgeschehen zu lesen, ganz abgesehen von den wirklich hervorragend erfundenen „Songs“ in englischer Sprache, die mal witzig, mal heiter, besinnlich oder düster in verschiedene Klangqualitäten einführen und immer stimmbildnerisch sorgfältig die gesunde Stimmgebung fördern. Baumanns Stimmbildung ist kompetent und verantwortungsbewusst, fordert die jeweils notwendige Durchmischung der Stimme und nimmt klar Stellung zu dem Problem der Bruststimmigkeit im Popgesang. Er zeigt Methoden auf, wie der Überbrustung entgegengewirkt werden kann und formuliert mit deutlichen Worten, dass für Kinder unter 14 Jahren „aus stimmbildnerischer Sichtweise das Forcieren eines Bruststimmen-orientierten Stimmklanges in diesem Alter nicht sinnvoll ist.“
Für die wesentlichen stimmbildnerischen Arbeitsgebiete gibt es jeweils eine Lektion mit einigen stimmtechnischen Übungen und einem dazu passenden Song: „Vom Wort zum Ton“, „Gute Vokalform – guter Ton“, „Die Stimme sitzt?“, „Höher?“ sind einige der Kapitel elementarer stimmbildnerischer Arbeit. Dass diese Lektionen aufeinander aufbauend durchgearbeitet werden sollen, schreibt der Autor nicht vor, der Begriff „Singschule“ legt allerdings die Intention nahe. Ob dies dann in jedem Falle Sinn macht, bleibt hinterfragbar. Für die im Buch angegebene Zielgruppe „Chöre und Singen im Klassenverband“ ist eine solche Vorgehensweise durchaus denkbar.
Jeder Lektion sind unter der Bezeichnung „Musiktheoretische Kompetenz“ Abschnitte aus der „Allgemeinen Musiklehre“ beigefügt. Hier werden in knapper Form die Intervalle, die Vorzeichen, die Tonarten und der Quintenzirkel erklärt. Vertieft wird das Verständnis für Musik durch zwischen die Lektionen eingefügten „Exkurse“. Hier legt Baumann Lieder zu musiktheoretischen Themen vor, die allesamt ausgezeichnet erfunden sind: ein Tonleiterlied, ein Solmisationslied, ein Dynamiklied, ein Molllied, ein Notenwerte- und ein Triolenlied, viele in deutscher Sprache mit zum Teil witzigen, immer intelligent gemachten Texten.
Den Abschluss des Buches bildet eine Sammlung von Kanons und Kinderliedern des Autors.
Alle „Songs“ sind in zwei verschiedenen Tonarten abgedruckt. Der Autor verweist jeweils auf die sinnvolle Verwendung der tieferen bzw. höheren Fassung. Dem Buch ist eine CD mit Einspielungen aller Lieder und Songs beigefügt. 11 Kinder und Jugendliche aus dem Kinderchor „Cantemus“ Regensburg singen unter der Leitung des Autors mit an die Popmusik angenäherter Stimmgebung beherzt und mit hörbarer Freude, aber immer in gesunder Registermischung. Die Klavierbegleitungen verzichten auf modischen Arrangement-Schnickschnack und sind dennoch schwungvoll und animierend.
Prof. Andreas Mohr auf www.kinderstimmbildung.de im Januar 2009
sensationell günstiger Preis
Alle Songs aus dem Buch „natürlich singen!“ gibt es auch in diesem Songbook, klugerweise in der jeweils höheren Tonart notiert, ohne Klavierbegleitungen, dafür aber mit Akkordbezeichnungen versehen. Dieses Heft ist für die Hand der Schüler gedacht und verhindert dank des wirklich sensationell günstigen Preises vielleicht – hoffentlich – das unkontrollierte Kopieren. Rezension von Andreas Mohr auf kinderstimmbildung.de´
empfehlenswerte, praxiserprobte Ressource für das Klassenmusizieren
Mit den VorspielStücken setzt der Autor seine erfolgreiche Reihe zum Klassenmusizieren fort.
Die 14 stilistisch unterschiedlichen Spielstücke sind in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad von Klasse 5 bis 10 so konzipiert, dass die Umsetzbarkeit im Klassenverband oberste Priorität hat. Es können insbesondere auch jene Schüler beim Musizieren eingebunden werden, die kein Instrument erlernen.
Damit die Stücke einfach, aber trotzdem für das Vorspielen tauglich sind, besteht jedes aus einem Tutti-Teil, den alle Schüler der empfohlenen Jahrgangsstufen ohne Probleme bewältigen können, und mehreren damit variabel kombinierbaren Soloteilen, die höhere Anforderungen stellen. Oft sind auch noch ein Intro- und Schlussteil ausgeführt. Für sechs Stücke sind erweiterte Versionen vorhanden. Neben dem Notenmaterial sind zu jedem Stück hilfreiche Infos, Patterns für Rhythmusinstrumente und E-Bass, das Akkordschema sowie ein Aufführungsvorschlag abgedruckt.
Die Melodienstimmen der Arrangements sind gut auf Orff-Instrumenten spielbar, können nach Bedarf aber auch anders besetzt werden, dazu kommen Schlagzeug, Perkussion, E-Bass, Keyboard und Gitarre. Zahlreiche theoretische Exkurse bereichern den Band.
Fazit: eine empfehlenswerte, praxiserbrobte Ressource für das Klassenmusizieren
Gerhard Sammer in „mip-journal“ 23/2008
originelle Literatur - feinsinnig komponiert
Spannung der anderen Art für leicht Fortgeschrittene! Nur sechs Stücke, die aber sind gespickt mit ironischen Anlehnungen an Edgar-Wallace-Filme, mit Elementen aus dem Jazz und vielseitigen technisch-musikalischen Anforderungen, die in verschiedenen Tempi leicht zu bewältigen sind. Es bleibt der Vorstellungskraft des Spielers überlassen, inwieweit er/sie hier in einzelne fiktive Szenarien hinter den Noten eintaucht. Feinsinnig komponiert, technisch und musikalisch vielseitig – originelle Literatur für ein Repertoire der anderen Art.
Monika Krämer in: „Jazz-Zeitung“ 5/2008
Tanzmusik für alle Altersgruppen - fein musiziert
Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Feste und Tanzgruppen musiziert hier die Gruppe „Topolimbo“. Aus den Stücken lassen sich zudem schön Spiele erarbeiten. Bei einigen Titeln wird auf Deutsch, Englisch oder Türkisch gesungen.
Die folgenden bekannten Tänze wirken dadurch so, als würden sie mit neuer Sichtweise betrachtet: Goddesses, Te ve orez, Igra Kolo, Kolo von Srem.
Rezension von Hedo Holland im Folkmagazin 1/2009
Auf die kann man super tanzen.
In der Weihnachtszeit haben die Eltern hoffentlich ein bißchen mehr Zeit für euch. Zum Spielen – oder zum Tanzen! Die CD „Topolimbo“ enthält 17 Lieder, auf die man super tanzen kann. Ein Begleitbuch erklärt euch die richtigen Schritte – und es ist so geschrieben, dass auch Tanzmuffel (wie Papas zum Beispiel) ganz leicht lernen können, wie es richtig geht. Viel Spaß!
Rezension in der Rhein-Zeitung Koblenz, 24. Dezember 2008
Besonders schöne Musik!
Endlich ist die nun die 7. CD da, wieder mit ausführlichem Tanzbeschreibungsheft. Michael hat sich auf die Tanzkreise eingestellt und den Wunsch nach „besonders schöner Musik“ bei der Auswahl mit in den Vordergrund gestellt. Ein großes Plus für den Herausgeber und Autor der Tanzbeschreibungen! Für unsere deutschen Tänze fehlt das in weiten Bereichen noch.
Rezension von Hedo Holland im Folkmagazin 1/2009
Ein variabel einsetzbares Heft für Schulklassen- oder Kinderchoraufführungen.
In den sechs Sprechstücken des Heftes bestimmt das Sprachklang-Spielerische den Rhythmus. Stimmvariabilität ist bei dem Stück „Die Moorgespenster“ notwendig, wenn sich ‚Stötterstreck‘, ‚Schlitterschlock‘ und andere zu einer nächtlichen Versammlung treffen. Bis zu 24 Gespenster kann man da flüstern, zischen, krächzen, wimmern oder meckern hören. Lautmalerisch geht es beim „Autofahren“ zu, wenn die Motoren aufheulen, abrupt abgebremst werden und ein Ztug vorbeirollt. Selbst aus einem Lexikoneintrag kann ein Sprechstück werden. Im Stück „Der Schallpegel“ erklingt der Chor sowohl im ppppp als auch im ffff (130 Dezibel). Durch variable Besetzungsmöglichkeiten und verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten die Stücke eine Fülle von Auffführungsmöglichkeiten. Die fantasievollen Texte lassen viel Freiraum für szenische Spielerweiterungen.
Iris Helm in PaMina Februar 2009
skurrile Texte – fröhliche Melodien
Der kreativ-künstlerische ‚Tausendsassa‘ Uli Führe, mit allen Wassern spielerisch-übermütigen Erfindens und Gestaltens skurriler Texte und fröhlicher Melodien gewaschen, legt nun ein weiteres Beispiel seiner nimmermüden Fabulierlust vor. Wiederum ein überschaubar kleines Heft in der Reihe ‚der Kinderchor bei Fidula‘, diesmal ausschließlich mit Sprechchören. Tatsächlich haben reine Sprachkompositionen wie Rap, Sprechkanons, Nonsenserhythmen oder auch freimetrische Textgestaltungen in der musikpädagogischen Praxios derzeit offenbar Hochsaison. Das mag u.a. daran liegen, dass gestaltete Sprache auf je eigene Weise musikalische Parameter wie Rhythmus, Klang, Agogik oder Dynamik zur Ausformung anbietet, und der Lehrer oder Chorleiter sich der zeitaufwändigeren Arbeit am chorischen Singen für diesmal enthoben sieht.
Wobei die vorliegenden Stücke alles andere als eben mal schnell erarbeitet sein dürften! Denn gerade der Anspruch an „musikalischer“ Differenziertheit fällt bereits beim ersten Durchblättern auf. Die Stücke sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Vor allem das Erarbeiten so mancher rhythmischer Raffinesse, aber immer wieder auch die klanglich-dynamische Ausdifferenzierung beansprucht Geduld und Ausdauer.
„Für Kinderchor“ hat dies der Autor geschrieben. Offenbar ist eine genauere Altersangabe bewusst unterblieben, um Raum zu lassen für eigene Entscheidungen, mit welchem Alter welches der sehr unterschiedlichen Stücke zu erarbeiten sei!
Warum nicht auch einmal mit einem Erwachsenenchor!?
Christiane Wieblitz in „Orff Schulwerk Informationen“ , Heft 80, Winter 2008
auch als stimmbildnerische Artikulationsübungen einsetzbar
Was Erwachsenen Werke von Kurt Schwitters, könnten Kindern die Sprechchöre von Uli Führe werden. Ein Buch für Kinderchor, das ganz ohne gesungene Noten auskommt und doch eine Menge Musik beinhaltet. - Musik ohne klingende Noten? Ja! In den Sprechtexten ist Dynamik ein vorherrschendes Merkmal, kleingliedrig integriert oder als große Gestaltungsforderung. Die Sprachspiele nutzen den Klang der Vokale und Konsonanten bis zum Äußersten. Sehr gut sind sie darum auch isoliert als stimmbildnerische Artikulations-übungen einsetzbar. Kurzum: Erarbeiten, Aufführen und als Zuhörer erleben – ein dreifaches Vergnügen für Schulklassen und Kinderchöre! Sehr empfehlenswert!
Antje Wissemann in: Musik & Kirche Mai/Juni 2008
musikalisch auf bestem Niveau für zeitgemäße Chorarbeit
Dieses Heft bietet eine weite Spanne von Literatur in der gegenwärtigen Chormusik. Stilistisch werden die Elemente der Popularmusik genauso integriert wie die traditionellen Satztechniken. Spannend ist die Textauswahl des Komponisten: Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Edgar Allan Poe u.v.a. mehr bieten Skurril-Philosophisches, aber auch auf alte Texte wird zuückgegriffen. Eine höchst interessante und musikalisch auf bestem Niveau befindliche Sammlung für zeitgemäße Chorarbeit.
Dr. Christine Gürtelschmied in „musikerziehung“ Oktober 2008
Uli Führe trägt die Texte durch jazzig-rhythmischen Stil in die heutige Zeit
Der Komponist Uli Führe ist für seinen vielseitigen und innovativen Stil bekannt und erfreut sich besonders im Kinder- und Jugendchorbereich großer Beliebtheit. Im Notenband SUMMA SUMMARUM legt er 18 Chorlieder für 3- bis 4-stimmigen gemischten Chor vor, die in ihrer Textauswahl eine große Bandbreite aufweisen. Gleichermaßen vielseitig ist auch die musikalische Umsetzung der literarischen Vorlagen von Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und Edgar Allan Poe nach dem Motto des Untertitels: poppig, jazzig, poetisch und mit insgesamt mittlerem Schwierigkeitsgrad. Das Busch-Gedicht SUMMA SUMMARUM ist zunächst in deutscher Sprache recht trocken und sachlich vertont, ehe eine englische Version desselben Gedichts in dem für Führe typischen jazzig-rhythmischen Stil den Text in die heutige Zeit trägt. Drei weitere Busch-Vertonungen besingen etwa den FÖRSTER PÜSTERICH, der auf seine alten Tage noch einmal jagen geht, jedoch zum Schluss feststellen muss, dass ihm die zum Essen wichtigen Zähne abhanden gekommen sind. Die humorvolle Vortragsbezeichnung „mit zahnlosem Mund zu singen“ sorgt sicher für große Heiterkeit bei Chor und Publikum. BIM, BAM, BUM ist ein Gedicht von Christian Morgenstern über die skurrile Suche des Glockentons BAM, der seine Geliebte BIM nicht mehr finden kann. Dieser Chorsatz zeigt, dass auch in der vorgegebenen
Dreistimmigkeit ein vollwertiger Klang entstehen kann, der zudem durch rhythmische Raffinessen wirkungsvoll bereichert wird. Die schwierigsten Stücke sind wohl die Poe-Vertonungen: Der poetische englische Text ist harmonisch anspruchsvoll ausgedeutet und stellt auch in der Führung der einzelnen Stimmen die größte Herausforderung in diesem Heft dar. Vervollständigt wird der Band durch fünf zeitgemäße, durchkomponierte Volksliedbearbeitungen.
Ulrich Barthel in: Neue Chorzeit Juli/August 2008
kurzweilig-spritzige Vertonungen
Noten für Gesang in Zusammenhang mit Jazz sind nicht an der verlegerischen Tagesordnung, deshalb springt es dem Leser sofort ins Auge, wenn sich – wie in der vorliegenden Ausgabe – poppige, jazzige, poetische Chorlieder versammeln. Und wenn sie dann vom vielseitigen Musiker, Komponisten und Textautor Uli Führe sind, darf man davon ausgehen, dass die Texte intelligent zusammengestellt sind, dass die Vertonung kurzweilig-spritzig gerät und dass es sich keinesfalls um eine humorfreie Zone mit erhobenem Zeigefinger handelt. Summa Summarum: vielversprechend also. Und vom fertigen Buch bestätigt. Freuen Sie sich auf 18 Chorlieder für drei bis vier gemischten Stimmen: Ein nüchtern-schönes Notenheft ohne Überflüssiges. Spannend, international, durchdacht, anspruchsvoll und vergnüglich.
Monika Krämer in: Jazz-Zeitung Juni 2008
für Chöre: 13 inspirierende Songs aus der Karibik
Dieses bunte Heft enthält nicht nur 13 inspirierende Songs sondern als praktische Ansätze auch Rhythmus-Patterns und Erläuterungen. Im Vorwort werden Hinweise und Tipps für die Ausführung gegeben. Das ist wichtig und informativ und macht zusätzlich Lust, das alles gleich auszuprobieren.
Am Schluss des Heftes sind fünf Rhythmus-Patterns abgedruckt. Sie reichen im Schwierigkeitsgrad von leicht bis sehr anspruchsvoll. Da man nicht mit sklavischer Genauigkeit das alles ausführen muss, sondern kreativ nach dem Puls und dem Schwung darin suchen kann und soll, lässt sich sehr gut ein im Schwierigkeitsgrad fortschreitendes Trainingskonzept daran entwickeln. Wie oft ist doch gerade der Rhythmus der Hemmschuh Nummer eins beim vokalen Musizieren. Hier findet man Material zur Abhilfe, und das in klanglich ansprechender und kurzweiliger Form. Die Ensemblesätze werden sich von uns „abendländisch Verbildeten“ vielleicht nicht ohne Schwierigkeit zum Klingen bringen lassen. Nach kurzem Einfühlen kann man ihnen aber schnell Gefallen abgewinnen.
Die Songs bieten nicht nur chorisch interessante Musik, sondern auch für den einstimmigen Gesang.
Sirband Basa in: „vox humana“, Oktober 2008
schwebende Rhythmen – leicht klingende Melodien
Wilhelm Torkels Werk macht Laune, Sängern und Hörern die Musik der Karibik näherzubringen. Hinter schwebenden, synkopischen Rhythmen und leicht klingenden Melodien verbergen sich noch weit tiefere Dimensionen. Die intensivere Beschäftigung sensibilisiert für die Knifflichkeiten dieser nur oberflächlich einschichtigen, gern als ‚sonnig‘ abgetanen Musik. Die Stücke sind auch hervorragend geeignet zum Bewegen, choreographische Elemente lassen sich dazu erstellen, sie können insgesamt individuell abgeändert und effektvoll öffentlich vorgetragen werden. Zu den Songs (ursprünglich überwiegend aus Jamaika und Trinidad/Tobago) sind separat passende Rhythmus-Patterns gelistet. Praktische Handreichungen im Buch wie Aussprache-Tpps und Praxis-Hinweise zur Einstudierung machen diese Ausgabe so praxisnah und vergnüglich.
Monika Krämer in: „Jazz-Zeitung“ Sept./Okt. 2008
Eine turbulente Hörgeschichte mit lustigen Texten und Liedern für Jedermann.
„Ina’s Geburtstag“ ist das dritte Kindermusik-Hörspiel in der Reihe „Guggu – Die Abenteuer eines kleinen Trolls“. Ina bekommt zum Geburtstag ihren größten Wunsch erfüllt – einen Hamster, doch leider ist Hamster-Ragout die Leibspeise von Kleintrollen. Und da Kleintrolle für ihr Leben gern ‚spicken‘ haben sie den Hamster bald entdeckt.
Durch die turbulente Geburtstagsgeschichte führt der angenehm ruhige Erzähler Klaus Spürkel und tritt mit den Figuren selbst in Dialoge. Mit spannenden und lustigen Passagen, viel Witz und etlichen neuen Wortschöpfungen bringt das Autorentrio Uli Führe, Hugo Rendler und Michael Summ seine kleinen und großen Hörer zum Schmunzeln und zum gebannten Zuhören. Niveauvolle szenische Texte wechseln sich mit erheiternden Songs ab und lassen den Zuhörer Teil der skurrilen Welt der ‚schnarchelnden‘ Kleintrolle werden.
Iris Helm in PaMina Februar 2009
hohe Qualität der szenischen Texte
Eine Sprache lebt, wenn sie sich selbst erneuert, wenn sie sich ununterbrochen ihrer Umgebung, auch einer fiktiven, anpasst und bislang unbekannte Bezeichnungen für Begriffe schafft. Darin können wir von unseren Kindern und Jugendlichen lernen, denn im Erfinden herrlicher Sprachkonstruktionen sind sie einfach ungeschlagen. Genau wie die Autoren, die für diese Klientel schreiben.
Das Autorentrio Uli Führe, Hugo Rendler und Michael Summ beispielsweise hat in seinen großartig gelungenen drei Kindermusik-Hörspielen „Guggu – Die Abenteuer eines kleinen Trolls“ mit etlichen Wortschöpfungen gespielt. Die Droga, der Strunzdummstrocheldu oder der Hoggendru begegnen uns da in den Namen der Trolle oder das Verb pubswalzern für eine nicht ganz stubenreine Art des kleinen Trolls, mit musikalischen Ausdrucksformen umzugehen. Die hohe Qualität der szenischen Texte ist es schon allein, die die neue Folge dieser Serie mit dem Titel Ina’s Geburtstag preisverdächtig macht.
Hinzu kommen eine liebevoll akustische Ausstattung in der Regie von Michael Summ inklusive reichlich Vogelgezwitscher und schönen Raumperspektiven sowie eine exzellente schauspielerische Umsetzung. Klaus Spürkel führt als märchenhaft-gemütlicher Erzähler durch das groteske Abenteuer und tritt mit den Figuren selbst in Dialoge. Ach ja, wie gerne würde man doch dabei in die Trollhöhle krabbeln, sich einkuscheln und beim Zuhören ein bißchen schnarcheln. Der kleine Troll aber muss seine Nase überall reinstecken, will sagen reinspickeln, und entdeckt den neuen Hamster der kleinen Ina (hinreißend gesprochen von Luise Müller-Osterloh). Dummerweise schwärmen Trolle für Hamster-Ragout, so dass der Konflikt schon vorgeprägt ist. Lustige Songs wie das Lied vom Heimwerker Holler mit dem Refrain Holler, Hobel, Boller, Maler unterbrechen die Szenen.
Helmut Peters in: FonoForum Mai 2008
eine für Kinder fassbare und spannende Welt
Uli Führe eröffnet mit diesen Wortspielen eine für Kinder fassbare und spannende Welt. Mit den personifizierten Elementen (Feuerzutz, Luftikant, Erdgrum und Wasserling) und den Jahreszeiten, denen jeweils ein eigenes Lied gewidmet ist, können sich die Kinder leicht identifizieren.
Judith Krause in: Grundschule Musik 2.Quartal 2008
wirkliches Gespür für die Verschiedenartigkeit der Musikkulturen
„Wenn ihr einen Ort besucht und verstehen wollt, dann hört euch die Musik an, die dort gemacht wird. Ihr werdet alles über diesen Ort erfahren.“
Das Autorenteam um Hartmut E. Höfele zitiert mit diesen Worten Konfuzius und setzt damit dem eigenen Projekt einer CD-Einspielung mit Kinderliedern aus aller Welt hohe Maßstäbe. Es wird diesem Anspruch jedoch durch die Instrumentierung der Lieder unter bewusster Verwendung eines der jeweiligen Musikkultur entsprechenden Instrumentariums größtenteils gerecht. Es gelingt, hörend in die jeweilige Kultur ein Stück weit einzutauchen.
Die Auswahl der Lieder zeigt unter rhythmisch wie melodischen Aspekten eine bunte Bandbreite von beschwingten und zum Tanzen animierenden bis hin zu eher verhaltenen und ruhigen Klängen. Sicher wird der eine oder andere Ohrwurm bei den Kindern seine Spuren hinterlassen. Die Möglichkeit des Mitsingens wird durch eine bewusst zweisprachig gehaltene Liedgestaltung begünstigt.
Alles in Allem: Eine gelungene Ausgabe, die sich vor allem durch ihre instrumental-musikalische Stärke auszeichnet und ein wirkliches Gespür für die Verschiedenartigkeit der Musikkulturen der Welt zu vermitteln vermag.
Henriette Keil in „Orff Schulwerk Informationen“ Heft 80 – Winter 2008
Mit „6 Trompeten“ ausgezeichnet
Die Klangohr Kinderjury: „Auf der CD sind ganz verschiedene Lieder aus verschiedenen Ländern ... auf Deutsch und in der Sprache des fremden Landes … das sind Volkslieder aus anderen Ländern ... viele Tanzlieder sind dabei ... von der Musikrichtung ist es, glaube ich, nicht Pop und Rock... solche Musik kennt man aus Afrika und Asien und Indien … zwischen den Liedern wird nichts erzählt, wie bei manchen anderen CDs ... ich finde das schade, weil es interessant ist, etwas über dieses Land zu erfahren, z.B. wie die Leute da aussehen … ich fände es gut, wenn z.B. eine Geschichte erzählt würde, wie eine Familie um die Welt reist und dabei Lieder kennen lernt ... so könnte man noch was lernen, was man vorher noch nicht gewußt hat … vielleicht sind keine Texte zwischen den Liedern, weil es ein Buch dazu gibt ... und da steht ja auch, wo die Lieder herkommen, wie die den Tanz machen und wie die Menschen dort aussehen … da sind auch die Liedtexte zum Mitsingen drin… die Aufnahmen sind gut, da hat sich der Hartmut Höfele ganz schön viel Mühe gegeben ... das klingt wie echt, denn da werden dann auch die passenden Instrumente gespielt aus dem jeweiligen Land.“
Hessischer Rundfunk – Radio „Domino Klangohr“, Kinderjury* CD-Test 2008 Mittwoch 8. Oktober 2008, 14:05 Uhr
[*Die Klangohr Kinderjury testet an jedem 1. Dienstag im Monat eine Kinderlieder-CD. Es machen dabei Kinder mit, die Spaß an Musik haben und kritisch sind. Gefragt wird, warum ihnen die Musik gefällt oder warum nicht. Ist der Text gut oder doof? Wie ist der Gesang, schön oder ätzend? Für welche Altersgruppe ist die CD? Gefällt das Cover? Die Jury vergibt als Bewertung Trompeten: 1 Trompete – mies / 2 Trompeten – naja / 3 Trompeten – mittelmäßig / 4 Trompeten – gelungen / 5 Trompeten – außerordentlich / 6 Trompeten – einfach super]
unbekannte Lieder, die einfach und schön sind
Buch und CD enthalten 19 Kinderlieder aus Afrika, Asien, Amerika und Europa. Neben wenigen bekannten Liedern finden sich viele noch unbekannte Lieder, die einfach und schön sind. Viele Lieder sind schon für Erstklässler geeignet.
Fazit: Eine ansprechende Neuerscheinung mit vielen schönen Ideen.
Katharina Flotho in „PaMina“ Oktober 2008
sehr vielfältige Bewegungsmodelle – einfach umzusetzen
Singen verbindet, und das grenzenlos, weltweit und in jedem Alter. Da auch der pädagogische Wert beim Singen von Liedern aus fremden Ländern und in fremden Sprachen sehr hoch sein kann, ist die Nachfrage nach möglichst authentischem Material groß. Speziell für Kinder geeignet ist ‚Jibuli‘, eine Sammlung von 19 Liedern aus fast allen Kontinenten, wobei einfache Kinderlieder aus Afrika und Asien überwiegen. Alle Lieder sind einstimmig notiert, eine Strophe ist jeweils in der Originalsprache, weitere Strophen in deutscher Übersetzung abgedruckt. Dazu werden Hintergrundinformationen, Vorschläge zur Instrumentalbegleitung und zu Improvisationsmöglichkeiten sowie ausführliche Anleitungen für das gemeinsame Bewegen zur Musik angeboten. Die Bewegungsmodelle sind sehr vielfältig und einfach umzusetzen und verleihen den eingängigen Melodien erst ihre Originalität.
Echte Ohrwurm-Qualitäten hat das Titellied ‚Jibuli‘ aus Tansania, ein ‚Hasenhoppeltanzlied‘ über die kleinen Nager aus dem Serengeti-Nationalpark. Eine weitere Überraschung ist die türkische Version von ‚A,B,C, die Katze lief im Schnee‘, der türkische Text stammt von Eduard Zuckmayer, einem Bruder des berühmten Schriftstellers. Das ansprechend gestaltete Notenheft wird durch eine (separat erhältliche) CD ergänzt, auf der alle Stücke eingespielt und eingesungen sind. Die Herausgeber haben dabei auch viele Originalinstrumente wie Sitar, Ukulele und Chalumeau eingesetzt.
Ulrich Barthel in: „Neue Chorzeit“ September 2008
anspruchsvoll und musikalisch die jeweilige Kultur gut treffend
Das Buch kommt aus dem erfahrenen musikpädagogischen Verlag und ist eines seiner Glanzwerke. Auf der einen Seite umfassende Vorbereitung, tiefes Einfühlen in die (kinder-) musikalische Welt der jeweiligen Kultur, auf der anderen Seite eine vielfältige Aufbereitung für Gebrauch mit Kindern und anderen sangesfreudigen Gruppen. H. Höfele und Koautorin D. Ferber haben die Motive von ihren Reisen und musikalischen Arbeiten aus den ausgewählten Ländern mitgebracht. Die CD ist auf anhörenswerte Weise eingespielt. Gesang: nur Kinder, alle Lieder original- und deutschsprachig, dazu eine zwar kindgemäße, aber immer anspruchsvolle und musikalisch die jeweilige Kultur gut treffende Begleitung. Doch das Beste sind die Begleittexte zu jedem Lied, die Erläuterung der Herkunft, die angebotenen Tanz- und Spielmöglichkeiten, die Rhythmisierungen und die Anregung zur eigenen „Weiterbearbeitung“ der Motive durch die Kinder. Unter Leitung erfahrener Musikpädagogen kann jedes dieser Lieder eine ganze Rhythmikstunde für sich ergeben. Jedoch auch weniger Versierte können mit einigen Beispielen des Buches und unter Einsatz der CD vergnügliche Stunden damit gestalten. Diesem Jibuli-Buch vergebe ich das Prädikat „pädagogisch wertvoll“, mal ganz ohne kritischen Hintergedanken, weil vor den guten Absichten à la Toleranz und kultureller Bildung etc. das musikalische Vergnügen und die Freude am Spiel stehen.
Jürgen Brehme im „Folker“ 5/2008
ausführlich und für Einsteiger geeignet – absolut praxisnah
Für Musik- und Tanzlehrer mit und ohne Tanz-Vorkenntnisse ist dieses Buch gemacht. Die Tanzpädagogin/Choreografin stellt Tänze vor, die bei Auftritten/Mitmach-Festen präsentiert werden können; nicht nur - das ist der Schwerpunkt - von 6- bis 12-Jährigen, sondern auch von Jugendlichen bis hin zu Senioren. Die Tanzbeschreibungen, Informationen zur Musik, zur Choreografie, zur Beschaffung und Herstellung von Requisiten (Bogen, Staubwedel, Kuchen, Blätter mit Kopiervorlagen) sind ausführlich und für Einsteiger geeignet. Die Tänze und Sitztänze reichen vom historischen Bogen- und Fächertanz bis zu internationalen Tänzen, umfassen Cancan und Rag sowie ein großes Kapitel zum Schwarzlichttanz. Ein absolut praxisnahes Buch für die Arbeit in Grundschulen, der Sekundarstufe I, in Vereinen, Gruppen und Tanzschulen. Weiterer Pluspunkt ist die CD:
Sie bietet 26 je 2-4 Minuten lange Musikstücke von Schubert, Vivaldi, Pachelbel bis zu internationalen Melodien und dem Ragtime von Scott Joplin.
Ursula Czerlinski in: ekz-informationsdienst, Juni 2008
Inspiration und Feingefühl
Dieses Werk ist ein umfassendes Hilfsmittel zur Fort- und Weiterbildung aller ADTV-Kindertanzlehrerinnen und -lehrer, aber auch sehr gut geeignet für alle, die sich mit Senioren beschäftigen. Mit viel Inspiration und Feingefühl befasst sich Christel Stolze-Zilm mit Gruppentänzen aus aller Welt. Sie ist eine der kompetentesten Autorinnen auf diesem Gebiet.
Jürgen Ball in: ADTV-news 4/2008
ausdrucksstark
Der Salzburger Wilhelm Keller und der Grazer Karlheinz Donauer haben mit Freunden und dem Grazer Klarinetten-Quintett eine schöne Klezmer-Tanz-CD mit Tanz- und Sing-Anleitungen heraus gebracht. Für den Einstieg sind die 2-stimmigen Noten gut geeignet.
Die Tanzbeschreibungen sind von Batia Strauss, Tel Aviv, verfasst, überarbeitet von Manuela Widmer. ‚Chassidismus‘ ist eine um 1750 in Südrussland entstandene jüdische Volksbewegung gegen allzu gelehrsame Gebetsformeln und festgelegte Worte. Die Tänze sind Kreistänze oder Paartänze. Ein Nigun sollte sechs Phasen der Meditation durchlaufen und in ekstatischen Tänzen enden. Der Gesang und Musik sind gut gelungen und ausdrucksstark.
„Folkmagazin“ Heft 4 – September 2008
Die Titel bieten für jeden, der im Grundschulbereich arbeitet, ansprechende und bewegungsmotivierende Musik.
Wer eine bunte Palette unterschiedlicher lateinamerikanischer Weihnachtslieder erleben möchte, wird mit dieser CD sehr zufrieden sein. Trotz der oft einfachen Struktur dieser Lieder sind die Arrangements rhythmisch ansprechend und werden entsprechend engagiert präsentiert. Wer die Texte mitsingen will, findet im Booklet die Originaltexte und –melodien und kann sicher nach mehrmaligem Zuhören mitsingen. Die deutschen Übersetzungen helfen dem Hörer, den Sinn der Texte besser zu verstehen. José Posada weist bereits im Vorwort des Booklets darauf hin, seine choreographischen Ideen mögen als Impulse für die eigene Kreativität verstanden werden. Die Musik auf dieser CD inspiriert dazu. Jeder Titel ist für diejenigen, die selbst choreographische Ideen haben, in gut zu unterscheidende Formteile unterteilt: mit Notenbild, Harmonien, allen Strophen und dem Schema der Einspielung.
Gelungen und hilfreich für die kreativ-tänzerische Arbeit ist die doppelte Einspielung: je eine instrumentale und eine gesungene Fassung. Die Hörer können so selbst entscheiden, welche der beiden Fassungen ihnen besser gefällt und auf welche sie tanzen möchten. Die Choreographien sind überwiegend für paarweise Aufstellung angelegt, ansonsten wird in Formationen getanzt. Stücke wie „Coplas de Navidad“ werden mit freier Gestik und frei gewählten Bewegungsformen getanzt. Spannend ist auch die Bewegungsgestaltung bei „Bendito y Alabado“. In diesem Gruppentanz kreiert jedes Tanzpaar parallel zu den anderen Tanzpaaren im Echospielverfahren etwas eigenes. So entstehen zu ein und derselben Musik unterschiedliche Bewegungsideen. Der einzige Tanz, bei dem dauernd die eigene Phantasie gebraucht wird, ist „Zamba de la Navidad“: Die Arme sollen an die Zweige eines Baumes erinnern.
Die CD „Navidadau“ bietet eine Musik, die es lohnt, angehört zu werden, und die durch ihre gute Laune zum Singen, Tanzen und freien Gestalten motiviert.
Herby Neumann in: „musikpraxis“ – Heft 120, November 2008
hinreißende DVD-Präsentation
Nach den Büchern JUBA und CHARIVARI ist Jürgen Zimmermann ja längst kein Geheimtipp mehr, sondern eine echte Hausnummer in Sachen Percussion. Wer sich die unzähligen klanglichen und rhythmischen Möglichkeiten von Fuß-, Hand- und Mundpercussion systematisch der Reihe nach vorführen lassen will, ist mit dieser hinreißenden DVD-Präsentation bestens bedient. Füße, Hände, Paschen, Patschen, Oberschenkel, Hüfte, Brust und Po – was sich klopfend, schlagend, klatschend oder darüberwischend berühren lässt, dient der elementaren Klangerzeugung. Zimmermann zeigt die einzelnen Techniken ausführlich vom einfachen Bewegungsablauf bis zur virtuosen Vollendung im rhythmischen Solo- oder Partner- bzw. Ensemblevortrag. Da bleibt einem so manches Mal der Mund vor Staunen offen, wenn er z. B. durch ein Spalier von klatschenden Partnern geht, ohne deren Arme zu touchieren oder wenn aus Zusammenfügen von verschiedenen ungeraden Patschmodellen rhythmisch ungeheuer filigrane Klanggebilde entstehen. Einfach hinreißend!
Andreas Mohr [www.kinderstimmbildung.eu] 2008
sehr gelungener Einstieg in das Thema Körperperkussion
Die vorliegende DVD ist die perfekte audio-visuelle Ergänzung zum gleichnamigen Buch. Witzige Einleitungen führen zu den einzelnen Abschnitten des Buches, die Spieltechniken werden genau erklärt. Interessant ist die Gegennüberstellung von Trommel und Körperinstrument. Neben den präzisen Erklärungen zum Sound werden die Bewegungsabläufe akribisch, meist ausgehend von alltäglichen Bewegungen, erläutert. Diese Art der Bewegungsanalyse garantiert ein gutes Verständnis und frühe Erfolgserlebnisse.
Die Übungen sind didaktisch hervorragend aufgebaut. Ausgehend vom einfachsten Grundschlag bis zum komplexen Rhythmus als Partner- oder Gruppenübung wird alles geboten. Eindrucksvoll demonstriert der Autor anhand seines Rhythmus-Baukastens, wie sich einfache Elemente variieren und wirkungsvoll kombinieren lassen. Dabei gewinnt man Einblicke in die Musik verschiedener Kulturen.
Man tut gut, diese DVD in kleinen Abschnitten anzuschauen, da die exakte Ausführung der Klänge und deren Automatisierung doch einiges an Übungszeit erfordert. Für Lehrkräfte der Rhythmik und an Bodypercussion Interessierte (wobei der Autor den Begriff Körperpercussion verwendet) ist sie ein sehr gelungener Einstieg in diese spannende Thematik und bietet darüber hinaus auch viele Anregungen zum eigenen Kreativsein und zur Selbstentfaltung.
Wolfgang Nening in „Unsere Kinder“ (Österreich) Heft 5 Oktober 2008
lebendiger Wegweiser in der Kinderchorarbeit
Eine tolle Materialsammlung – aus der Praxis für die Praxis – die jedem Lehrer Mut macht, sich an die Führung eines Kinderchores zu wagen. Die immer wieder eingestreuten persönlichen Bemerkungen der Autorin, wie auch Kommentare der Kinder machen dieses Buch zu einem lebendigen Wegweiser in der Kinderchorarbeit.
Ingrid Held in: PaMina 9/2008
mit Ohrwurmcharakter
Dieses Tier-Musical lässt sich mit seinen gut 15 Rollen, Chor- und Ensemblestücken leicht von einer Klasse realisieren. Die Lieder sind fast durchgehend einstimmig. Den besagten Ohrwurmcharakter kann man ihnen nicht absprechen. Fazit: Ein viel versprechender Titel, der den gestellten Anspruch eines Musicals für Kinder erfüllt. Damit die Hühner auf der Bühne wirklich rocken können, müssen wohl Erwachsene an die Instrumente.
Elmar Rinderer in: PaMina 9/2008
Eine skurrile und sehr witzige Kömödie
Musikalisch bewegt sich das Musical in einer abwechslungsreichen Mischung aus Rock, Pop, HipHop und Jazz, insgesamt sind 25 Rollen zu besetzen, Doppelrollen sind jedoch möglich. Die Songs beginnen stets mit einer längeren Solo-Passage, im Refrain ist eine chorische Besetzung vorgesehen, aber nicht zwingend notwendig. Die Altersangabe von 8 bis 13 ist realistisch. Umfangreiches Begleitmaterial ist für eine Aufführung zusätzlich erhältlich, dazu werden Regie-Anweisungen und Ausstattungshinweise gegeben.
Ulrich Barthel „Neue Chorzeit“ Dezember 2008
zündendes Spiel in absurden und doch so lebensnahen Rollen
Ein skurriles „Comedy-Musical“ auf dessen abstruse Charaktere die stilistisch vielgestaltige Musik zurechtgeschnitten ist. Sie mag bisweilen zu „hip“ erscheinen, zu aalglatt und vordergründig passend, aber sie trifft die aktuellen Geschmacksrichtungen der Zeit. Das Kindermusical ähnelt hier der Serie um „Ritter Rost“. Es wäre nicht verwunderlich, wenn noch weitere Owi-Musicals bei Fidula erschienen. Und ehe Kinder, Jugendliche und Erwachsene irgendeinen Schwachsinn im Fernsehen konsumieren, ist es wohl viel besser, sich mit einem solchen Stück ernsthaft aktiv und selbst agierend zu befassen. Hier ist Unterhaltung, Spaß und gute Laune garantiert. Damit der nicht immer nur oberflächliche Humor und mancherlei Doppeldeutigkeit gut zur Geltung kommen, bedarf es einer klugen und gekonnten Regieführung. Zwar wurde das Stück bereits mit Kindern realisiert doch scheint das Musical auf darstellerischer Seite durchaus geeignet für ältere Jugendliche und Erwachsene oder im idealsten Fall für altersgemischte Gruppen. Die erhältliche Hörspiel-CD gibt schon einen sehr guten Eindruck zu möglichen Charakterisierungen der einzelnen Darsteller (wobei sie sich nicht streng an die verlegte Gesamtausgabe hält). Damit das Stück wirklich zum Musical wird, sollten viele Songs choreographiert werden. Die meisten Songs sind Sololieder, die teilweise von einem Chor in Refrains und Einwürfen unterstützt werden können (aber nicht unbedingt müssen). Das Autorenpaar Krüger-Düsenberg hat bereits einige „Prinz-Owi-Musicals“ an der Musikschule Salzgitter mit großem Erfolg produziert. Gerade weil es hier vor allem in erster Linie um das zündende Spiel in absurden und doch so lebensnahen Rollen geht, hebt sich dieses Musical wohltuend von den vielen „botschaftsschwangeren“ Kindermusicals heutiger Zeit ab. Eigene Instrumentalarrangements sind leicht aus der Gesamtausgabe ableitbar. Anregungen hierzu gibt die vorliegende CD.
Bertram Schattel in: „Musikwerkstatt Kirchheim“ vom 16.10.2008
humorvolle Texte und zahlreiche musikalische Zitate
Hier setzt die Autorin auf musikalische Vielfalt, bei der es auch schon einmal richtig rockig werden kann. Humorvolle Texte und zahlreiche musikalische Zitate lockern das Stück auf. Nach heiteren Szenen ereilt die Tiere die Katastrophe. Doch nach Zusammenbruch des Dachbodens trollen sich die Pessimisten und die Tiere arbeiten konstruktiv an der Zukunft – nicht nur Kinder können sich daran ein Beispiel nehmen...
Burkhard Sauerwald in: „Westfälische Rundschau“ und „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ vom 20.10.2008
In dem neuen Liederbuch finden sich 21 Lieder u.a. zu den Themen Gefühle, Freunde, Wetter, Zeit, Jahreszeiten, insbesondere für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule und der Unterstufe (bis 6. Klasse). Bekannte und neue Texte zu traditinellen Melodien stehen neben neu komponierten Stücken.
Tonal und rhythmisch sind die Lieder z.T. recht anspruchsvoll (große Tonsprünge, Synkopen, Triolen, Offbeats). Auch der oft umfangreiche Text will gut geübt sein.
Viele Lieder lassen sich durch zusätzliche Sing- und Instrumentalstimen variabel gestalten und bieten z.T. auch zur szenischen Umsetzung an. Die Vorliebe des Autors für Stabspielinstrumente lässt sich anhand der Fülle der vorgesehenen Einsatzmöglichkeiten und der vielen didaktisch wertvollen Tipps kaum verbergen.
In Info-Boxen finden sich sprachdidaktische und unterrichtsmethodische Hinweise zum fächerübergreifenden Umang mit dem jeweiligen Lied wie auch Hinweise zur Einbindung der Lieder in multimediale Aufgaben (z.B. Webquests).
Die zugehörigen CD-Aufnahmen sind ansprechend auf akustischen Instrumenten musiziert und die authentischen Kinder- und Erwachsenenstimmen laden zum Mitsingen ein.
Fazit: Eine anspruchsvolle, ergiebige Liedsammlung für den fächerübergreifenden Englischunterricht.
Iris Helm in „PaMina“ Februar 2011