Autor: Eckart Vogel
Ich bin sehr froh, mich endlich wieder zum Klassenmusizieren mit Eckart Vogels wunderbaren Stücken motiviert zu haben.
Die Schüler freuen sich auf die Stunde und sind traurig, wenn die Stunde vorbei ist. Schüler probieren neue Instrumente aus und unterrichten sich gegenseitig.
Alle sind begeistert, weil die Binnendifferenzierungsmöglichkeiten allen eine Chance geben, sich einzubringen.
Danke Eckart Vogel für sämtliche Publikationen.
Ein überaus brauchbarer Band, eine wirkliche Bereicherung für das Musizieren mit Klassen oder Gruppen.
(Rezension in: „musikerziehung“, Wien 3. Quartal 2009)
Das Buch ist ein wertvoller Beitrag für das Musizieren im Klassenverband und eine Hilfe, sich verschiedenen Musikstilen anzunähern.
(Rezension in der „nmz“ Oktober 2009)
Nach den StundenStücken (1998), SwingStundenStücken (2001) und KinderStundenStücken für die Klassenstufen 3 bis 6 (2004) legt Eckart Vogel nun VorspielStücke vor. Wie in den erfolgreichen Publikationen zuvor, geht es auch diesmal darum, im Klassenverband zu musizieren und dabei für die unterschiedlichen Möglichkeiten der Schüler(inne)n differenzierte Aufgaben zu finden und alle einzubeziehen.
Die Erarbeitung der 14 Stücke benötigt einen größeren Zeitaufwand als beispielsweise die StundenStücke, dafür stehen am Ende Klassenarrangements mit Solo- und Tuttiteilen, die als Konzertstück präsentiert werden können. Eckart Vogel erfüllt dabei alle Erwartungen, die die Leser(inne)n und Nutzern seiner anderen Publikationen hegen mögen: Die Stücke weisen unterschiedliche Stile auf, sind klanglich reizvoll, meist von formelhaft eingängiger Melodik, mitunter rhythmisch raffiniert, in jedem Fall aber gut spielbar.
Vogel stellt in seinen Arrangements ganz einfache, aber mitunter auch „richtig schwere“ Aufgaben, sodass engagierte Schüler(inne)n sich gefordert fühlen werden. Die Lehrkraft bekommt wieder jede Unterstützung, die sie braucht: ein klar strukturiertes und übersichtliches, bausteinartiges Notenmaterial und viele fachliche, methodische und didaktische Hinweise. Im Druckbild rot unterlegte „Theoretische Exkurse“ bieten zusätzliche Informationen und Übungsmöglichkeiten zu einzelnen Aspekten. Eine ganz wichtige Hilfe sind die Vorschläge für ein Gesamtarrangement der jeweiligen einzelnen Komponenten.
Schließlich hilft eine beigelegte CD, die Stücke kennen zu lernen und sich für das eine oder andere zu entscheiden. Es gibt zudem von Vogel so genannte „Vollversionen“ für Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe zu den ersten sechs Stücken, die Vogel eigentlich in den Klassenstufen 5 und 6 angesiedelt hat.
Bei aller Unterstützung durch den Autor bleibt der Lehrkraft eines nicht erspart: die sorgsame Lektüre und eine gründliche Vorbereitung des Unterrichts. Dann aber ist der Erfolg fast schon vorprogrammiert. Das Bild einer wieder ausgesprochen gut gelungenen Publikation wird durch das sorgfältige Lektorat, den qualitativ hochwertigen Druck, die gute Papierqualität und eine flotte graphische Gestaltung sowie liebevolle Illustrationen abgerundet.
Fazit des Rezensenten: Unbedingt kaufen und unbedingt im Unterricht benutzen!
(Rezension in „üben & musizieren“ Juni/Juli 2009)
Mit den VorspielStücken setzt der Autor seine erfolgreiche Reihe zum Klassenmusizieren fort.
Die 14 stilistisch unterschiedlichen Spielstücke sind in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad von Klasse 5 bis 10 so konzipiert, dass die Umsetzbarkeit im Klassenverband oberste Priorität hat. Es können insbesondere auch jene Schüler beim Musizieren eingebunden werden, die kein Instrument erlernen.
Damit die Stücke einfach, aber trotzdem für das Vorspielen tauglich sind, besteht jedes aus einem Tutti-Teil, den alle Schüler der empfohlenen Jahrgangsstufen ohne Probleme bewältigen können, und mehreren damit variabel kombinierbaren Soloteilen, die höhere Anforderungen stellen. Oft sind auch noch ein Intro- und Schlussteil ausgeführt. Für sechs Stücke sind erweiterte Versionen vorhanden. Neben dem Notenmaterial sind zu jedem Stück hilfreiche Infos, Patterns für Rhythmusinstrumente und E-Bass, das Akkordschema sowie ein Aufführungsvorschlag abgedruckt.
Die Melodienstimmen der Arrangements sind gut auf Orff-Instrumenten spielbar, können nach Bedarf aber auch anders besetzt werden, dazu kommen Schlagzeug, Perkussion, E-Bass, Keyboard und Gitarre. Zahlreiche theoretische Exkurse bereichern den Band.
Fazit: eine empfehlenswerte, praxiserprobte Ressource für das Klassenmusizieren
(„mip-journal“ 23/2008)