Autor: Jon Madin
Ich unterrichte Musik in Englisch und bin von dem Buch begeistert: Die Lieder sind wunderschön eingespielt, originell und absolut klassentauglich. Endlich mal ein Buch mit Musik, an der auch ich meine Freude habe, die Kinder sind begeistert und motiviert, wobei es für einen fremdsprachlichen Einstieg zu anspruchsvoll ist. Trotzdem: ich bin begeistert!
(im August 2011)
Neurologisch bewiesen ist, dass Sprachunterricht für Kinder nicht nur zielführend ist, wenn seitenlang Vokabeln gelernt werden, sondern ebenso – oder ganz besonders – wenn es sich beim Erlernen fremdsprachiger Texte um multisensorische, ganzheitliche und in einem Kontext stattfindende Lernsituationen handelt. Die Medien Musik und Bewegung bieten diese Kombination wie keine anderen. Der australische Musiker Jon Madin hat für einen fächerübergreifenden Musik- und Englischunterricht an deutschen Schulen eine Sammlung von englischen Liedern zusammengetragen, komponiert, arrangiert und mit Informationen zum kulturellen Kontext der Lieder ergänzt. Gospels und Traditionals sind den eigenen Liedern Madins hinzugefügt, die thematisch an das Geschehen im Klassenzimmer, landeskundliche oder musikbezogene Besonderheiten anschließen. Die Arrangements für gemischtes perkussives Instrumentarium sind heiter und im Rahmen des Musikunterrichtes für musikalisch aktive Grundschulkinder durch ihre ostinate Struktur gut erlernbar. Sprachdidaktische und unterrichtsmethodische Tipps von Carmen Scholz (auf Deutsch) helfen bei der Vermittlung der Lieder.
(Rezension in „nmz - Neue Musikzeitung“ Dezember 2011)
In dem neuen Liederbuch finden sich 21 englische Lieder u.a. zu den Themen Gefühle, Freunde, Wetter, Zeit, Jahreszeiten, insbesondere für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule und der Unterstufe (bis 6. Klasse). Bekannte und neue Texte zu traditionellen Melodien stehen neben neu komponierten Stücken.
Tonal und rhythmisch sind sie z.T. recht anspruchsvoll (große Tonsprünge, Synkopen, Triolen, Offbeats). Auch der oft umfangreiche Text will gut geübt sein.
Viele Lieder lassen sich durch zusätzliche Sing- und Instrumentalstimmen variabel gestalten und bieten z.T. auch zur szenischen Umsetzung an. Die Vorliebe des Autors für Stabspielinstrumente lässt sich anhand der Fülle der vorgesehenen Einsatzmöglichkeiten und der vielen didaktisch wertvollen Tipps kaum verbergen.
In Info-Boxen finden sich sprachdidaktische und unterrichtsmethodische Hinweise zum fächerübergreifenden Umgang mit dem jeweiligen Lied wie auch Hinweise zur Einbindung der Lieder in multimediale Aufgaben (z.B. Webquests).
Die zugehörigen CD-Aufnahmen sind ansprechend auf akustischen Instrumenten musiziert und die authentischen Kinder- und Erwachsenenstimmen laden zum Mitsingen ein.
Fazit: Eine anspruchsvolle, ergiebige Liedsammlung für den fächerübergreifenden Englischunterricht.
(Rezension in „PaMina“ Februar 2011)
Pudding On the Hill von Jon Madin ist kein gewöhnliches Buch mit englischen Kinderliedern. In diesem Buch werden den Schülerinnen und Schülern neben englischsprachigen Klassikern auch ganz neue Lieder präsentiert.
Mit Hilfe des Buches können Vokabeln unterschiedlicher Themenbereiche des frühen Fremdsprachenlernens wie zum Beispiel days of the week, my family, farm animals und body parts wiederholt werden. Daneben kann auch das musikalische Grundwissen der Kinder erweitert werden.
Zu jedem Lied gibt es einfache Begleitsätze zum gemeinsamen Musizieren und darüber hinaus fundierte sprachdidaktische Anmerkungen sowie Hintergrundinformationen für den Fremdsprachenerwerb.
Die Liedtexte selbst reichen von Nonsense-Texten über Pudding fressende Tiere bis hin zur Problematik zwischenmenschlicher Kommunikation in einem überfüllten Bus.
Auf der zum Buch gehörigen CD werden alle Lieder von Kindern und Erwachsenen (native speakers) gesungen. Sie können so als Vorlage für eigenes Musizieren dienen oder auch zum Mitsingen ohne Instrumentalbegleitung animieren.
(Rezension in "Grundschulmagazin Englisch" Dez. 2010)
Der australische Autor Jon Madin ist ein musikalischer Tausendsassa und in vielen stilistisch völlig unterschiedlichen musikalischen Formationen zu Hause. Er ist Schulmusiker und als Workshop-Leiter weltweit unterwegs. Nach mehreren Büchern und CD-Veröffentlichungen im australischen Eigenverlag liegt nun sein erstes Werk im deutschsprachigen Raum vor.
„Pudding on the Hill“ enthält 16 Songs von Jon Madin, die sich thematisch eng mit der Lebenswelt der Kinder beschäftigen. Sie handeln von Wochentagen, Jahreszeiten, Freundschaften und vom respektvollen Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Manche vermitteln einfach Spaß am Quatschmachen und spielen rhythmisch mit witzigen Silben. Doch hinter den vordergründigen Quatschliedern verbergen sich ausgeklügelte Anweisungen zur einfachen Begleitung auf Stabspielen und Melodiefindung über Wörter, die aus den Tonleiterbuchstaben gebildet werden. Die eingängigen Lieder eignen sich durch die leicht zu spielenden Instrumentalstimmen mit Ostinati, Tonleitermelodien und Notenwiederholungen zum Klassenmusizieren. Auch drei bekannte Gospels und zwei weitere traditionelle Lieder, die Jon Madin dazu genommen hat, erfüllen den Anspruch der leichten Umsetzbarkeit im Instrumentalensemble.
Carmen Scholz, Hauptschullehrerin und Lehrbeauftragte für Didaktik der englischen Sprache und Literatur an der Universität Bamberg, gibt zu jedem Lied ausführliche fachspezifische Informationen und hilfreiche Anregungen für die Praxis. (Ihre gelb unterlegten Kommentare setzen sich gut sichtbar von den musikdidaktischen Kommentaren Jon Madins ab.)
Die Noten der Lieder mit Melodie, Akkordsymbolen und instrumentalen Begleitstimmen zeigen auf einen Blick, dass man sich an die Liedbegleitung heranwagen kann. Da alle Lieder auf der Begleit-CD mit den notierten Arrangements zu hören sind, bekommt man sofort Lust, die Lieder im Unterricht einzusetzen. Die Arrangements sind einfach, aber nie banal und zaubern differenzierte Stimmungen von ausgelassen bis nachdenklich. Mit angenehm viel Zeit baut sich die Atmosphäre der Lieder nach und nach auf. Man hört sich allmählich in die Stimmungen der Lieder ein und bekommt dadurch auch wertvolle Anregungen, wie man mit den ostinaten Bausteinen einen musikalischen Spannungsbogen aufbauen kann. Einen wesentlichen Anteil an der guten Atmosphäre der Aufnahmen hat der Einsatz von ausschließlich akustischen Instrumenten. Die Aufnahmen sind nicht zu perfekt, sodass man ermutigt wird, es auch mit seinen Schülern auszuprobieren. Die Lieder werden zum Teil von Jon Madin selbst, sowie vielen engagierten, natürlich klingenden australischen Kinderstimmen gesungen.
(Ulrike Meyerholz in musikpraxis IV/2010)
Meinen Schülern der 6. Klasse hat der dreistimmige Kanon „The Annual Thing“ gefallen; auch zwei 5. Klassen haben den Kanon mit viel Spaß gesungen.
Die Lieder sind für den fächerübergreifenden Unterricht geeignet und können auch schon in der Grundschule eingesetzt werden.
(Rezension in: Neue Chorzeit Juli/August 2010)