Autor: Uli Führe
Gute Kanons, zum Teil mit lustigem Text, als Einsingübung für einen Laienchor gedacht; aber auch "just for fun" zu gebrauchen.
(am 12. März 2011)
Ein mitreißendes Heft für alle von 9 bis 99, die Spaß am Singen haben, mit 21 Kanons von zwei bis zu sieben Stimmen. Stilistisch von jazzig über bluesig bis poppig angelegt.
Die zum Teil skurrilen Texte der originellen Stücke stammen von Musiker Uli Führe sowie von Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Robert Gernhardt und Thomas Wyatt.
Der gut lesbare Notensatz auf robustem Papier ist ergänzt durch Akkorde und Klavierbegleitungen. Die beiliegende CD enthält alle Titel des Heftes; sie wurden dort zunächst einstimmig, dann als Kanon eingesungen. Unterhaltsame Informationen am Ende der einzelnen Lieder erweitern den Horizont und ermuntern zaghafte Sänger.
Und wie heißen nun die Kanons? Da wären: „Es ist halt schön" (Busch), „Amusische Ameisen" (Ringelnatz), „Telemann-Blues" (Führe) und andere sprechende Titel.
Auch Bewegungs-Elemente (zum Aufwärmen oder Performen) und Scat-Gesang als verbal-gestalterische Herausforderungen gehören in dieses Repertoire.
Besonders Führes Texte locken mit realitätsnahen Anspielungen und Aufforderungen zur wertschätzenden Haltung: Süßholz raspeln („Raspel mal"), der Mensch und die Welt (kurz und achtsam: „Im weiten All") oder die strapaziöse Chorprobe („Aufhörn!"). Uli Führes Bücher aus dem Hause Fidula: intelligent, unterhaltsam, lehrreich - bitte nicht „aufhörn"!
(Rezension in der Jazzzeitung Juni-Juli-August 2011)
Die 21 neuen Titel bewegen sich vom klassischen Kanon über den Polyglott-Bewegungs-Kanon und Scatgesang bis zu Renaissance-Pop und dem Konzertstück im Swingle-Sound mit Texten von Uli Führe, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz u.a. Einsetzbar ist dieses Buch wie immer für vielfältige Anlässe: als Start-Ups zum Aufwärmen, zur Stimmbildung, als Konzertbeitrag, zur Entspannung, zum Ende der Chorprobe, usw. Die Akkordangaben und Klavierbegleitungen sind wie immer in bewährter Uli Führe-Qualität.
(Rezension in "Musikerziehung - AGMÖ-Nachrichten" Oktober 2010)