Autor: Christoph Studer / Benjamin Mgonzwa
JAMBO AFRIKA ist eine sehr gelungene Auswahl traditioneller afrikanischer Lieder. Von Kindern in Originalsprache gesungen, ermöglichen die eingängigen, fröhlichen Melodien ein schnelles Mitsingen und fordern geradezu zum Tanzen auf.
Dank der inhaltlichen Beschreibung der Lieder wird dem Hörer und vor allem den Kindern deutlich, zu welchen Anlässen oder in welchen Alltagssituationen die Lieder gesungen und getanzt werden.
Kalimbas, Xylofone, verschiedenste afrikanische Trommeln und Rasseln erzeugen spannende Klangbilder und lassen authentische Vorstellungen von Afrika aufleben.
Zu jedem Lied gibt es in dem Booklet der CD eine kurze Beschreibung des Inhalts, die Instrumentalisierung und die Sprache. Sowohl alle Texte als auch deren Übersetzung sind dort enthalten, sowie kurze Spiel- oder Bewegungsideen.
Um ein Klassenmusizieren zu ermöglichen, sind im Anschluss an die Lieder verschiedene Rhythmusübungen und Rhythmusfolgen auf der CD eingespielt.
Alle Noten, Texte, die ausführlichen Tanzbeschreibungen, sowie viele Spielideen und Informationen finden Sie im gleichnamigen Buch.
(Rezension in: Grundschule Musik, 2. Quartal 2010)
„Wie geht es dir, Afrika?“ – das ist die Übersetzung dieses CD-Titels. Als musikalische Antworten erhalten wir fröhliche, afrikanische Lieder und Tänze. Im Buch gibt es zu jedem Lied der CD ausführliche Ideen für die Umsetzung in Kindergarten und Schule: Liedtexte in Originalsprache (mit Aussprachehilfe), Übersetzungen in die deutsche Sprache, Bewegungs- und Tanzideen, rhythmische Begleitvorschläge sowie erklärende Bilder. Weitere Ideen geben die Kapitel „Kleine Trommel- und Rhythmusschule“, „Afrikanische Instrumente“ und „Praktisches für die Projektarbeit“ preis. Kindgerechte, kurze Informationen zu Herkunft oder Hintergrund der Lieder ermöglichen einen Einblick in die afrikanische Kultur und Lebensweise. Traditionelle Musik wird in Afrika bis heute nicht aufgeschrieben: von Generation zu Generation weitergegeben, unterliegt sie einer ständigen Veränderung und Weiterentwicklung. Die Autoren ermutigen so zu eigenen Improvisationen und Interpretationen. Alle Schulkinder tanzen gern. Um dieses musikalische Erlebnis in den Schulzimmern bei uns zu vermitteln, liefert „Jambo Afrika" wertvolle Grundlagen.
(Schweizerische Fachzeitschrift für Kindergarten und Unterstufe, Januar/Februar 2010)
Die cd bestellte ich zusammen mit dem Buch "Jambo" -und sie ist eine tolle ergänzung. die cd ist mit original- (und nicht elektronischen!) instrumenten unterlegt, das tempo der einzelnen lieder nicht zu flott und wirklich zum mitsingen (und tanzen!) geeignet. angenehm finde ich zudem, dass im cd-booklet die texte der afrikanischen lieder, deren übersetzung und die jeweils im lied verwendeten instrumente genannt werden. außerdem befinden sich ALLE 30 lieder, die auch im buch drin sind, auf der CD. insgesamt eine professionelle und zugleich liebevoll produzierte cd.
Afrikanische Musik gleicht einem Fest mit allen Sinnen. Die vokalreichen Worte zu Klängen, die sich eng den Hebungen und Senkungen der Sprache anschmiegen, dazu der lustvolle Zwang, sich in irgendeiner Weise dazu bewegen zu müssen, also wenigstens zu schnipsen, zu klatschen, oder im Rhythmus zu tanzen, lässt keinen unberührt. JAMBO AFRIKA bietet einen Fundus an Liedern, Tänzen und Spielen, eingebettet in Erläuterungen über Ursprung und Ziel, versehen mit aufführungspraktischen Gestaltungstipps und Erklärungen sprachlicher Besonderheiten, und mit Akkordangaben, wo der Einsatz von Instrumenten außerhalb der Schlaginstrumente Sinn macht.
Die Trommel und weitere Schlaginstrumente haben in der afrikanischen Musik hingegen ihren festen Platz. Dem trägt auch JAMBO AFRIKA Rechnung. So findet sich im zweiten Teil dieser Ausgabe eine Trommel- und Rhythmusschule. Auf spielerische Weise wird der Einstieg in einfache Rhythmen bis hin zu komplexen Folgen mit allerlei Varianten vermittelt. Absolut spannend wird es, wenn Kinder am Ende dann ihr afrikanisches Instrument selbst bauen dürfen. Afrika pur – JAMBO AFRIKA ist ein idealer Begleiter im Choralltag, um auf spielerische Weise ein natürliches Rhythmusgefühl zu entwickeln, und noch geeigneter, wenn der Chor zur Wochenendfreizeit einlädt, die Schulklasse ein Projekt plant oder die Kinderparty im Sommer mal ganz anders ausfallen soll.
Unmittelbar praktisch präsentiert sich das Buch „Jambo Afrika“:
Es macht mit der Welt afrikanischer Rhythmen und Lieder bekannt, demonstriert an 20 ausgewählten „Liedern, Tänzen und Spielen“ den Einsatz von Rhythmusbegleitung und Tanz- bzw. Bewegungsarrangements, fügt eine „kleine Trommel- und Rhythmusschule“ an und informiert in einer „kleinen Instrumentenkunde“ über „afrikanische Musikinstrumente“.
Wer mit seinen Kindern gerne afrikanische Rhythmen und Lieder singen möchte, findet in den Buch sicher eine Fülle von Anregungen. Die Sorge, beim Importieren von Rhythmen und Tänzen aus anderen Kulturkreisen in sensible Bereiche kultischer Gestaltung einzubrechen und „heilige Musik“ zu profanisieren, bleibt zwar nicht ganz gebannt, ist aber bei dieser Veröffentlichung wohl als nachrangig anzusehen, da die Autoren am Ende des Buches eine zwar knappe, aber ausreichende Information „zur Herkunft der Lieder und Tänze“ geben.
(in: "kinderstimmbildung.de" XII/2006)
In JAMBO AFRIKA versuchen Christoph Studer und Benjamin Mgonzwa die ‚afrikanische‘ Einheit von Singen, (Körper-)Trommeln und Tanzen didaktisch umzusetzen. Dabei vermitteln sie eine wichtige Botschaft über Afrika ohne viel Worte. Das Konzept geht davon aus, dass die Basis des Tanzens ein Rhythmusgefühl des Körpers ist. Um dieses Gefühl zu verinnerlichen schlagen sie abwechslungsreiche Übungen vor. Hier sind gezielt Musiklehrkräfte angesprochen, die etwas Professionalität im Unterricht anstreben.
Jambo, Jambo, Piki, Piki oder Simama kaa: Afrikanische Lieder sind zum Mitspielen, Singen und Tanzen gedacht und nicht für ein passives Publikum, das nur zuhört. Die CD und das Begleitbuch JAMBO AFRIKA sind deshalb eine wahre Fundgrube und Wunderwerk für Menschen, die sich gerne bewegen, die gerne trommeln oder sich in irgendeiner Form rhythmisch betätigen wollen. Die Frage-Antwort-Gesänge, die für Afrika typisch sind, lassen sich leicht lernen und nachsingen.
Zu den ausgewählten Liedern gibt es im Begleitbuch präzise, gut nachzuvollziehende Anregungen zum Mitklatschen oder Spielen. Die Autoren – und das ist das Großartige an ihrem Material – wissen, wovon sie reden und was für die praktische Umsetzung an Informationen wichtig ist, ohne dabei den Leser oder Hörer in die Irre zu führen oder ihn unnötig mit zusätzlichem Wissen zu überfrachten.
Ganz hervorragend ist die kleine, ganzheitlich angelegte Kultur- und Landeskunde: Im Begleitbuch lässt sich nachlesen, wie man auf dem Schwarzen Kontinent lebt, isst, tanzt, feiert, was man sich dort erzählt oder welche Instrumente man spielt. Die gut aufgebaute und angeleitete Rhythmusschule ist grandios. Zu dieser finden sich auch auf der CD konkrete Rhythmusvorschläge mit Wörtern und Sätzen, die ganz leicht nachgemacht werden können. Im Handumdrehen kann auf diese Weise eine kleine Band, deren Mitglieder verschiedene Rhythmusinstrumente bedienen, zusammengestellt werden und gemeinsam musizieren. Wenn keine Instrumente zur Hand sind, tun es natürlich auch Füße, Hände, Beine, Tische oder Stühle. Musik machen kann so toll und einfach sein!!
(in: "Bulletin Jugend & Literatur" Februar 2007)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist eines der besten pädagogischen Bücher über afrikanische Musik, das ich kenne, und es ist nicht nur für die Grundschule, sondern auch für die Sekundarstufe und teilweise auch für den Kindergarten geeignet. Sogar ein Arrangement für erwachsene Stimmen findet man. Wer sich vor allem aber im Grundschulbereich mit afrikanischer Musikpraxis beschäftigen will, der sollte dieses Buch mit oder ohne CD unbedingt anschaffen.
Er erhält einen Fundus von 23 auch für Europäer melodisch und sprachlich gut singbaren und klangschönen Liedern aus verschiedenen Ländern des afrikanischen Kontinents. Zu jedem Lied gibt es einfache Tanzschritte, Spielanweisungen und Begleitungen mit Instrumenten oder Körperperkussion. Übersetzungen der Texte ins Deutsche und teilweise singbare Übertragungen sind ebenfalls beigefügt. Wertvolle Tipps zur Umsetzung, zum Einüben und zum Hintergrund der Lieder bieten nützliche Ergänzungen. Im Anhang gibt es eine der besten Trommel- und Rhythmusschulen für Kinder, die ich kenne, mit einer Vielzahl von Spielen, Sprechversen und Körperübungen. Eine übersichtliche Instrumentenkunde, einige Projektideen und vor allem zwei praxiserprobte und wirklich brauchbare Anleitungen für den Bau von Trommeln runden den Band ab. Die CD enthält übrigens alle Lieder und Aufnahmen der Rhythmusübungen und die so genannten Rhythmustänze.
(in: "Musik in der Grundschule" 2/2007)
Das Buch ist ein wichtiges Hilfsmittel für ein auf Kulturen Schwarzafrikas bezogenes Musikmachen in der Grundschule.... Mit Materialien zu drei konkreten fächerübergreifenden Projekten und der zusätzlich erschienenen CD ist den Autoren eine Bereicherung interkultureller Grundschulpädagogik gelungen.
(in: „Grundschule“ 9/2007)
Lieder, Tänze und Spiele stehen neben einer Trommel- und Rhythmusschule. Theoretisch wird das Material ergänzt durch eine Instrumentenkunde über afrikanische Musikinstrumente. Die meisten Lieder und Rhythmen stammen aus Tansania, einige wenige aus umliegenden ostafrikanischen Ländern.Die Anleitungen und Erklärungen sind gut verständlich und übersichtlich. Es gibt zu allen Liedern Quellenangaben und Informationen, in welcher afrikanischen Sprache sie notiert sind. Buch und CD sind das Ergebnis gelungener deutsch-afrikanischer Zusammenarbeit, die den Kindern in Europa ein Stück afrikanischer Kultur näher bringen können.