Autor: Uli Führe
Lieber Uli Führe, lieber Fidula-Verlag,
nach der erfolgreichen Aufführung des Musicals "Ein Kind und ein König" mit der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück kann ich nur diesen einen Kommentar zum Stück abgeben: Alles perfekt! Solche Stücke brauchen und suchen wir: nicht zu lang, eingängige Melodien, teilweise arrangiert als Kanons, leicht und schnell zu lernende Schauspieltexte, einstudierbar in der stets kurzen Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien. Besonders gefallen hat mir die CD-ROM mit den Orchesternoten und den vielseitigen Möglichkeiten des Arrangements. So konnten wir aussuchen, welche Stücke vom Blockflötenquartett und welche vom Streichorchester gespielt wurden, so dass die Aufteilung der Arbeit unter Kollegen spielend umsetzbar war.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Hut ab vor Uli Führe und ebenso vor dem Fidula-Verlag: Die jahrelange Erfahrung schlägt sich in Stücken wie diesem nieder und wecken die Lust auf mehr davon!
Gerlind Hentschel, Boppard
Leiterin Kinderchor und Jugendorchester an der Kreismusikschule Rhein-Hunsrück
Uli Führe gehört zu den bekanntesten Kinderliedermachern Deutschlands. Das Weihnachtsmusical EIN KIND UND EIN KÖNIG ist bereits vor drei Jahren erschienen und wurde seitdem schon oft erfolgreich in Grundschulen, Musikschulen und Kirchen aufgeführt. Mit einer Aufführungsdauer von ca. 35 Minuten passte es auf jede Advents- oder Weihnachtsfeier.
Die Handlung ist schnell erzählt: Die kleine Miriam hört einen Engelchor singen, der sie auffordert, sich auf die Suche nach einem König zu begeben. Als sie ihren Eltern davon erzählt, haben diese wenig Verständnis für die „Fantasien“ der Tochter. Trost und Verständnis findet sie bei ihrer Puppe, mit der sie sich auf den Weg macht. Unterwegs begegnet sie einem Blinden, einem Bettler und einem Schwarzafrikaner, die sich zu ihr gesellen. Dem Gesang folgend entdecken sie in der Stadtrandsiedlung eine Frau mit einem neugeborenen Kind. Und so endet das Musical auch mit der Hymne „Sei willkommen, Jesu Christ“.
Die anrührende Geschichte erinnert gewollt an die Geschichte der Heiligen Drei Könige (Weisen) aus dem Morgenland. In die heutige Zeit übertragen werden soziale Themen wie Behinderungen, Migration und Armut mit einbezogen.
Die Musik von Uli Führe ist, wie erwartet, sehr professionell eingespielt.
Die Melodien sind einprägsam und bewusst einfach gehalten, so dass der Probenaufwand gut zu bewältigen ist. Vorteilhaft ist es, wenn die sechs Hauptrollen mit sechs guten Sängern besetzt werden können, weil sie alleine oder im Duett singen sollten. Natürlich ist es auch möglich, dass der Chor alle Lieder singt. Stimmen von Grundschulkindern sind oft noch zu leise und schwach, um Sologesänge zu bewältigen. Außerdem fühlen sich Kinder beim Singen in der Gruppe sicherer.
(Rezension in „Musik in der Grundschule“ 4/2011)
Uli Führe, dessen Jazz-Kanons und witzig-ironische Lieder immer wieder Ohrwurmrang erreichen, hat ein neues Kindermusical zur Weihnachtszeit herausgebracht. In elf eingängigen Liedern, ergänzt durch leicht ausführbare Zwischenspiele, wird die in die heutige Zeit übertragene Geschichte der kleinen Miriam erzählt: Sie hört einen schönen Engelsgesang, der sie auf die Suche nach dem neugeborenen Kindkönig schickt. Ihre Eltern haben keine Zeit und keinen Sinn für die „Fantasie“ ihrer Tochter, so macht sie sich alleine auf den Weg. Zu ihr gesellen sich ein Blinder, ein Bettler und ein Schwarzafrikaner, gemeinsam finden sie in der Vorstadt das unter ärmsten Bedingungen neugeborene Kind.
Die sechs Hauptrollen haben jeweils auch ein solistisches Lied oder Duette zu singen, der Engelchor teilt sich in bis zu dreistimmige Kanons auf. Das Stück kann mit einem Streichquartett (auch zu ergänzen durch ein Blockflötenquartett sowie eine ausnotierte Gitarrenstimme) oder nur mit Klavierbegleitung aufgeführt werden. Zusätzlich ist eine Playback-CD erhältlich. Im Finale wird auch die zuschauende Gemeinde mit einem bekannten Weihnachtslied in den Gesang mit eingebunden. Mit 35 Minuten Spieldauer eignet es sich für Advents- und Weihnachtsfeiern oder Kindergottesdienste. Die Melodien und Begleitung sind bewusst einfach gehalten, so dass das Werk mit relativ geringem Probenaufwand gut zu bewältigen ist.
(Rezension in: Musica Sacra, Sept./Okt. 2009)